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Dialyse (Blutwäsche)

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Oberärztin Chronische Nierenerkrankungen

Dr. Ayaan Maxamed

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Stationsleitung Dialysezentrum

Nadine Berger

Wenn die Niere Unterstützung braucht – moderne Blutreinigung für Ihre Sicherheit

Die Dialyse ersetzt teilweise die Funktion der Nieren, wenn diese nicht mehr ausreichend arbeiten. Dabei werden schädliche Stoffwechselprodukte, überschüssige Elektrolyte und Flüssigkeit aus dem Blut entfernt. Man unterscheidet vor allem zwischen der Hämodialyse, bei der das Blut außerhalb des Körpers gereinigt wird, und der Peritonealdialyse, bei der das Bauchfell als Filter dient. Ziel ist es, den Körper zu entlasten und lebenswichtige Organe zu schützen. Die Behandlung erfolgt unter kontinuierlicher medizinischer Überwachung.

Wann wird die Therapie angewendet?

Die Dialyse wird bei akutem oder chronischem Nierenversagen eingesetzt. Sie kann vorübergehend notwendig sein, etwa bei schweren Infektionen oder nach Operationen, oder dauerhaft bei chronischer Nierenerkrankung. Auch bei bestimmten Vergiftungen oder schweren Elektrolytstörungen kann sie zum Einsatz kommen. Die Entscheidung basiert auf Laborwerten, Beschwerden und dem Gesamtzustand der Patientin oder des Patienten.

Ablauf und Dauer der Therapie

Bei der Hämodialyse wird das Blut über einen Gefäßzugang aus dem Körper geleitet, im Dialysegerät gefiltert und anschließend zurückgeführt. Eine Sitzung dauert in der Regel drei bis fünf Stunden und findet meist mehrmals pro Woche statt. Währenddessen werden Blutdruck, Herzfrequenz und Blutwerte engmaschig kontrolliert. Die Peritonealdialyse erfolgt über einen Katheter im Bauchraum und kann auch selbstständig zu Hause durchgeführt werden. Die Dauer der Therapie hängt von der Grunderkrankung ab.

Vorbereitung und Nachsorge

Vor Beginn der Dialyse werden Gefäßzugänge oder Katheter angelegt. Regelmäßige Blutuntersuchungen kontrollieren Elektrolyte und Nierenwerte. Während der Therapie ist eine angepasste Ernährung und Flüssigkeitszufuhr wichtig. Nach jeder Dialysesitzung erfolgt eine ärztliche Kontrolle. Ziel ist eine langfristige Stabilisierung des Stoffwechsels und Vermeidung von Komplikationen.