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Condat-Klinikum stellt sich für die Krankenhausreform neu auf

10.04.2026
Leistungsgruppen

Mit Blick auf die bundesweite Krankenhausreform und die Einführung von Leistungsgruppen hat sich das Condat-Klinikum frühzeitig strategisch neu ausgerichtet. Ziel ist es, auch künftig eine hochwertige, spezialisierte und zugleich wohnortnahe Versorgung sicherzustellen.

„Die neuen Leistungsgruppen schaffen mehr Transparenz und Qualität, das ist grundsätzlich ein richtiger Schritt“, erklärt Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor des Condat-Klinikums. „Für uns bedeutet das, unsere medizinischen Schwerpunkte noch klarer zu definieren und weiterzuentwickeln.“

Im Rahmen eines umfassenden internen Projekts wurden alle Fachbereiche analysiert und den künftig relevanten Leistungsgruppen zugeordnet. Dabei setzt das Klinikum auf eine enge Verzahnung seiner Kliniken, Institute und Zentren sowie auf den Ausbau interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Gleichzeitig bringt die Reform auch Herausforderungen mit sich. „Nicht jede Leistung wird künftig an jedem Standort erbracht werden können“, so Geschäftsführer Thomas Berger. „Das erfordert neue Kooperationsmodelle und eine noch engere Abstimmung mit unseren Zuweisern und Partnern in der Region.“

Diese Perspektive teilt auch die niedergelassene Kardiologin Dr. Miriam Köhler, die regelmäßig Patientinnen und Patienten an das Condat-Klinikum überweist: „Die stärkere Spezialisierung kann die Behandlungsqualität verbessern. Gleichzeitig wird es für uns in der Praxis wichtiger, genau zu wissen, welches Krankenhaus welche Leistungen anbietet.“

Um diese Transparenz zu gewährleisten, hat das Condat-Klinikum eine Übersicht seiner Leistungsgruppen auf der Website veröffentlicht. André Marineau, Ansprechpartner für Leistungsgruppen und Zuweisung, koordiniert Anfragen und unterstützt Zuweiser bei der gezielten Steuerung von Patientinnen und Patienten.

„Unser Anspruch ist es, die Reform nicht nur umzusetzen, sondern aktiv zu gestalten“, betont Prof. Dr. Ekkernkamp. „Im Mittelpunkt steht für uns weiterhin der Mensch, und eine Versorgung, die sich an Qualität, Sicherheit und Zusammenarbeit orientiert.“