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Neue Therapie hilft Patient mit schwerer Netzhauterkrankung
09.03.2026
augenpatient

Als bei dem 62-jährigen Thomas M. aus der Region plötzlich dunkle Schatten im Sichtfeld auftraten, suchte er die Augenklinik des Condat-Klinikums auf. Die Diagnose lautete feuchte altersabhängige Makuladegeneration – eine Erkrankung der Netzhaut, die unbehandelt zu einem erheblichen Verlust der Sehkraft führen kann.

In der Augenklinik wurde unmittelbar eine moderne Therapie eingeleitet. Dabei werden spezielle Medikamente direkt in das Auge injiziert, um krankhafte Gefäßveränderungen an der Netzhaut zu stoppen.

„Bei dieser Form der Makuladegeneration ist eine frühe Behandlung entscheidend“, erklärt Dr. Miriam Schneider, Oberärztin der Augenklinik im Condat-Klinikum. „Durch die Therapie können wir in vielen Fällen verhindern, dass sich das Sehvermögen weiter verschlechtert.“

Nach mehreren Behandlungen konnte sich das Sehvermögen des Patienten deutlich stabilisieren. Heute kann er wieder lesen und alltägliche Tätigkeiten weitgehend selbstständig ausführen.

Für Thomas M. bedeutet die Behandlung vor allem eines: ein Stück Lebensqualität zurückzugewinnen. „Ich hatte große Angst, mein Augenlicht zu verlieren. Dass sich mein Sehen wieder so verbessert hat, ist für mich ein riesiger Schritt.“