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Kontraströntgen (Röntgen mit Kontrastmittel)

Wellenbruch Prof Dr Johannes
Chefarzt Radiologie

Prof. Dr. Johannes Wellenbruch

Strukturen im Körper gezielt sichtbar machen

Das Kontraströntgen ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem Röntgenaufnahmen mithilfe eines Kontrastmittels ergänzt werden. Das Kontrastmittel hebt bestimmte Strukturen im Körper hervor, zum Beispiel Gefäße, Hohlorgane oder ableitende Systeme. Dadurch können Veränderungen wie Engstellen, Blockaden oder Funktionsstörungen besser erkannt werden. Je nach Fragestellung wird das Kontrastmittel getrunken, gespritzt oder über einen Katheter verabreicht. Die Untersuchung liefert wichtige Hinweise für die Diagnose und weitere Behandlung.

In welchen Fällen wird die Untersuchung vorgenommen?

Das Kontraströntgen wird eingesetzt, wenn bestimmte Körperstrukturen im normalen Röntgenbild nur schwer zu erkennen sind. Häufig erfolgt die Untersuchung zur Darstellung des Magen-Darm-Trakts, etwa bei Schluckstörungen, Verdacht auf Engstellen der Speiseröhre oder Veränderungen im Magen-Darm-Bereich. Auch Untersuchungen der Harnwege oder der Gallenwege können mithilfe von Kontrastmitteln durchgeführt werden. In manchen Fällen wird das Verfahren zur Abklärung von Funktionsstörungen oder zur Kontrolle nach operativen Eingriffen genutzt. Die Untersuchung wird individuell je nach medizinischer Fragestellung geplant.

Wie ist der Ablauf der Untersuchung?

Zu Beginn der Untersuchung wird das Kontrastmittel je nach Untersuchungsart verabreicht, beispielsweise als Trinklösung oder über eine Vene. Anschließend werden gezielte Röntgenaufnahmen erstellt, während das Kontrastmittel die entsprechenden Strukturen im Körper sichtbar macht. Während der Aufnahme kann es erforderlich sein, die Körperposition leicht zu verändern oder kurz die Luft anzuhalten. Das medizinische Personal begleitet die Untersuchung und gibt entsprechende Anweisungen. Die Untersuchung ist in der Regel gut verträglich.

Dauer der Untersuchung

Das Kontraströntgen dauert meist etwa 10 bis 20 Minuten, erste Ergebnisse können häufig kurz nach der Untersuchung beurteilt werden.

Kontrastmittel

Ja

Strahlungsbelastung

mittel

Positionierung

Fußwärts

Lage

Rückenlage

Was ist zu beachten?

Die Vorbereitung auf ein Kontraströntgen hängt von der jeweiligen Untersuchung ab. Bei Untersuchungen des Magen-Darm-Trakts kann es erforderlich sein, einige Stunden vorher nüchtern zu bleiben. Patientinnen und Patienten sollten das medizinische Personal über bekannte Allergien oder Unverträglichkeiten gegenüber Kontrastmitteln informieren. Nach der Untersuchung kann der Alltag meist sofort wieder aufgenommen werden. Es wird empfohlen, anschließend ausreichend zu trinken, damit das Kontrastmittel schneller ausgeschieden wird.