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PSA-Diagnostik (Prostata-spezifisches Antigen)

Urologie & Uroonkologie

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Chefarzt Urologie & Uroonkologie

Prof. Dr. Alessandro Vitale

PSA-Test – wichtiger Laborwert zur Beurteilung der Prostata

Die PSA-Diagnostik ist eine Laboruntersuchung des Blutes, bei der der PSA-Wert bestimmt wird. PSA ist ein Eiweiß, das von der Prostata gebildet und in geringen Mengen ins Blut abgegeben wird. Erhöhte Werte können auf verschiedene Veränderungen der Prostata hinweisen, zum Beispiel auf eine Prostatavergrößerung, Entzündung oder ein Prostatakarzinom. Die Untersuchung dient sowohl der Früherkennung als auch der Verlaufskontrolle bei bereits diagnostizierten Erkrankungen. Die Ergebnisse werden immer im Zusammenhang mit weiteren Untersuchungen beurteilt.

 

In welchen Fällen wird die Untersuchung vorgenommen?

Die PSA-Diagnostik wird eingesetzt, wenn der Verdacht auf Erkrankungen der Prostata besteht. Typische Indikationen sind Beschwerden beim Wasserlassen, häufiges nächtliches Wasserlassen oder Schmerzen im Beckenbereich. Auch bei einem Verdacht auf eine gutartige Prostatavergrößerung oder ein Prostatakarzinom kann die Untersuchung wichtige Hinweise liefern. Zudem wird der PSA-Wert regelmäßig kontrolliert, wenn bereits ein Prostatakarzinom diagnostiziert wurde. Die PSA-Diagnostik unterstützt Ärztinnen und Ärzte dabei, Veränderungen der Prostata frühzeitig zu erkennen und die passende Therapie zu planen.

Wie ist der Ablauf der Untersuchung?

Für die PSA-Diagnostik wird eine Blutprobe aus einer Armvene entnommen. Die Probe wird anschließend im Labor auf die Konzentration des Prostata-spezifischen Antigens untersucht. Die Blutentnahme dauert nur wenige Minuten und ist mit einem kurzen Einstich verbunden. Die Analyse erfolgt im Labor mit speziellen Messverfahren. Das Ergebnis wird anschließend von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten bewertet.

Dauer der Untersuchung

Die Blutentnahme für die PSA-Diagnostik dauert nur wenige Minuten; das Laborergebnis liegt in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen vor.

Was ist zu beachten?

Vor der PSA-Diagnostik sollten starke körperliche Belastungen, Fahrradfahren oder Geschlechtsverkehr möglichst 24 Stunden vermieden werden, da diese den PSA-Wert beeinflussen können. Auch urologische Untersuchungen oder Eingriffe an der Prostata sollten der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt mitgeteilt werden. Besondere Ernährungsvorschriften bestehen in der Regel nicht. Nach der Blutentnahme sind keine speziellen Einschränkungen erforderlich. Der Alltag kann unmittelbar danach normal fortgesetzt werden.

Wer ist an der Behandlung beteiligt?