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Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)

Wenn die Nasennebenhöhlen entzündet sind

Bei einer Sinusitis entzünden sich die Schleimhäute der Nasennebenhöhlen. Diese luftgefüllten Hohlräume befinden sich in den Knochen rund um die Nase. Häufig entsteht die Erkrankung im Anschluss an eine Erkältung oder einen Schnupfen. Typische Beschwerden sind Druckgefühl im Gesicht, Kopfschmerzen und eine verstopfte Nase. Eine ärztliche Abklärung kann helfen, die Ursache festzustellen und eine geeignete Behandlung einzuleiten.

Ursachen & Symptome

Eine Nasennebenhöhlenentzündung entsteht häufig durch Viren im Rahmen einer Erkältung. Durch die Entzündung schwellen die Schleimhäute an und die Belüftung der Nebenhöhlen wird gestört. In manchen Fällen können auch Bakterien, Allergien oder anatomische Veränderungen der Nase eine Sinusitis begünstigen.

Typische Symptome einer Sinusitis sind Druckgefühl oder Schmerzen im Bereich von Stirn, Wangen oder um die Augen. Häufig treten außerdem eine verstopfte Nase, dickflüssiger Nasenschleim und Kopfschmerzen auf. Auch ein vermindertes Geruchsempfinden oder leichtes Fieber können auftreten.

Starke Kopfschmerzen, hohes Fieber oder eine länger anhaltende Nasennebenhöhlenentzündung sollten ärztlich abgeklärt werden. Auch wenn sich Beschwerden über mehrere Wochen nicht bessern, ist eine Untersuchung sinnvoll. Eine rechtzeitige Behandlung kann helfen, Komplikationen zu vermeiden.

Vorsorge

Eine gute Behandlung von Erkältungen kann helfen, das Risiko einer Nasennebenhöhlenentzündung zu verringern. Regelmäßige Nasenspülungen oder abschwellende Maßnahmen können die Belüftung der Nasennebenhöhlen unterstützen. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann helfen, den Schleim zu verflüssigen. Bei wiederkehrenden Beschwerden kann eine ärztliche Abklärung sinnvoll sein.

Abklärung

Die Diagnose einer Sinusitis erfolgt meist durch eine ärztliche Untersuchung der Nase und der Nasennebenhöhlen. Dabei werden Symptome, Krankengeschichte und mögliche Druckschmerzen im Gesicht beurteilt. In manchen Fällen können bildgebende Verfahren eingesetzt werden, um die Nebenhöhlen genauer darzustellen.

Behandlung

Die Behandlung einer Sinusitis richtet sich nach Ursache und Schwere der Beschwerden. Häufig stehen abschwellende Nasensprays, Schmerzmittel und unterstützende Maßnahmen wie Inhalationen im Vordergrund. Bei bakteriellen Infektionen kann in bestimmten Fällen eine antibiotische Behandlung erforderlich sein. Ziel der Therapie ist es, die Belüftung der Nebenhöhlen zu verbessern und die Entzündung zu lindern.

Nachsorge

Nach einer Nasennebenhöhlenentzündung sollten die Beschwerden vollständig abklingen. Eine ausreichende Erholung und gute Nasenpflege können den Heilungsprozess unterstützen. Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden kann eine erneute ärztliche Kontrolle sinnvoll sein.

ICD-10-Codes

J01 – Akute Sinusitis, J32 – Chronische Sinusitis