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Elektroenzephalogramm (Hirnstrommessung)

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Neurophysiologische Diagnostik (EEG/EMG)

Sofia Mendes

Die elektrische Aktivität des Gehirns sichtbar machen

Das Elektroenzephalogramm, kurz EEG, zeichnet die elektrische Aktivität des Gehirns auf. Dafür werden kleine Elektroden auf der Kopfhaut angebracht, die die Hirnströme messen. Die gemessenen Signale werden als Kurven dargestellt und anschließend ärztlich ausgewertet. Das EEG liefert wichtige Hinweise auf Veränderungen der Gehirnfunktion. Die Untersuchung ist schmerzfrei und gehört zu den wichtigsten Verfahren der neurologischen Diagnostik.

In welchen Fällen wird die Untersuchung vorgenommen?

Ein EEG wird durchgeführt bei Verdacht auf epileptische Anfälle oder andere Anfallsleiden. Auch bei Bewusstseinsstörungen, Schwindel, Gedächtnisproblemen oder unklaren neurologischen Beschwerden kann die Untersuchung eingesetzt werden. Darüber hinaus dient das EEG der Diagnostik von Schlafstörungen oder der Beurteilung von Hirnfunktionen bei bestimmten neurologischen Erkrankungen. Häufig erfolgt es auch zur Verlaufskontrolle bei bereits bekannten neurologischen Erkrankungen.

Wie ist der Ablauf der Untersuchung?

Für das EEG werden mehrere kleine Elektroden mit einer speziellen Haube oder mit Kontaktgel auf der Kopfhaut befestigt. Diese Elektroden messen die elektrischen Signale des Gehirns und leiten sie an ein EEG-Gerät weiter. Während der Untersuchung liegen oder sitzen Sie entspannt und möglichst ruhig. In bestimmten Phasen werden zusätzliche Reize wie Lichtblitze oder gezielte Atemübungen eingesetzt. Die Untersuchung ist vollständig schmerzfrei.

Dauer der Untersuchung

Die Untersuchung dauert in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten, die Ergebnisse werden anschließend ärztlich ausgewertet.

Was ist zu beachten?

Vor der Untersuchung sollten die Haare sauber und frei von Haarspray oder Stylingprodukten sein. Während der Untersuchung ist es wichtig, möglichst ruhig zu sitzen oder zu liegen. Nach der Untersuchung wird das Kontaktgel aus den Haaren entfernt. In der Regel bestehen danach keine Einschränkungen im Alltag.

Wer ist an der Behandlung beteiligt?