Sectio caesarea (Kaiserschnitt)
Sichere operative Geburt bei medizinischer Notwendigkeit
Der Kaiserschnitt ist ein etabliertes geburtshilfliches Verfahren. Er kommt zum Einsatz, wenn Risiken für Mutter oder Kind bestehen oder eine vaginale Geburt nicht möglich ist. Man unterscheidet zwischen geplanter und ungeplanter Sectio. Moderne Operations- und Narkoseverfahren ermöglichen eine sichere Durchführung. Ziel ist die bestmögliche Versorgung von Mutter und Kind.
Bei welchen Indikationen findet der Eingriff statt?
Wie läuft die Vorbereitung auf den Eingriff ab?
Bei geplanter Sectio erfolgen vorab ärztliche Untersuchungen und ein Aufklärungsgespräch. Blutwerte werden kontrolliert, und ein Anästhesiegespräch klärt die Narkoseform. In der Regel erscheinen Sie nüchtern zum Eingriff. Bei Notfall-Sectio erfolgt die Vorbereitung unter zeitlichem Druck. Eine Begleitperson kann bei geplanter Sectio meist anwesend sein.
Wie ist der Ablauf des Eingriffs?
Die Sectio caesarea erfolgt meist in Regionalanästhesie, sodass Sie die Geburt bewusst erleben können. Über einen quer verlaufenden Schnitt im Unterbauch wird die Bauchdecke eröffnet. Anschließend wird die Gebärmutter eröffnet und das Kind behutsam entwickelt. Nach Versorgung des Neugeborenen wird die Plazenta gelöst und die Gebärmutter wieder verschlossen. Abschließend erfolgt der schichtweise Wundverschluss.
Dauer
Narkose
Drainagen
Hautfäden
Stationärer Aufenthalt
Postoperativ
Verträglichkeit
Wie läuft die Nachsorge ab?
Die Wundheilung wird regelmäßig kontrolliert. Körperliche Schonung ist in den ersten Wochen wichtig, insbesondere beim Heben. Stillen ist in der Regel unmittelbar nach der Sectio möglich. Rückbildungsgymnastik unterstützt die Regeneration. Bei Fieber, starken Schmerzen oder auffälliger Wundrötung sollte ärztlicher Kontakt aufgenommen werden.
Was sind die Risiken des Eingriffs?
Wie bei jeder Operation können Blutungen, Infektionen oder Wundheilungsstörungen auftreten. Es besteht ein erhöhtes Thromboserisiko im Wochenbett. In seltenen Fällen kann es zu Verletzungen benachbarter Organe kommen. Auch spätere Schwangerschaften können durch eine Gebärmutter-Narbe beeinflusst werden. Das individuelle Risiko wird im Aufklärungsgespräch erläutert.

