Melanom (Schwarzer Hautkrebs)
Hautveränderungen frühzeitig erkennen und abklären
Das maligne Melanom ist eine Form von Hautkrebs, die aus den pigmentbildenden Zellen der Haut entsteht. Häufig entwickelt sich der Tumor aus einem bestehenden Muttermal oder als neue dunkle Hautveränderung. Das Melanom kann sich relativ schnell ausbreiten und andere Organe betreffen. Deshalb ist eine frühzeitige Erkennung besonders wichtig. Eine rechtzeitige Behandlung kann die Heilungschancen deutlich verbessern.
Ursachen & Symptome
Zu den wichtigsten Risikofaktoren für ein malignes Melanom gehören intensive UV-Strahlung und häufige Sonnenbrände, besonders in der Kindheit. Auch eine große Anzahl von Muttermalen, helle Hauttypen oder eine familiäre Vorbelastung können das Risiko erhöhen.
Typische Anzeichen eines Melanoms sind Veränderungen an bestehenden Muttermalen oder neu auftretende dunkle Hautflecken. Auffällig können unregelmäßige Formen, unterschiedliche Farbanteile oder ein schnelles Wachstum sein. Auch Juckreiz, Blutungen oder Veränderungen der Oberfläche können Hinweise auf ein malignes Melanom sein.
Nach der Behandlung eines malignen Melanoms sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen besonders wichtig. Dabei werden Haut, Lymphknoten und gegebenenfalls weitere Organe untersucht. Ziel der Nachsorge ist es, mögliche Rückfälle oder neue Hautveränderungen frühzeitig zu erkennen.
Vorsorge
Der wichtigste Schutz vor Hautkrebs ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Sonnenstrahlung. Dazu gehören Sonnenschutzmittel, schützende Kleidung und das Meiden intensiver Mittagssonne. Regelmäßige Hautuntersuchungen beim Arzt können helfen, auffällige Hautveränderungen frühzeitig zu erkennen. Auch die eigene Beobachtung von Muttermalen spielt eine wichtige Rolle.
Abklärung
Bei Verdacht auf ein malignes Melanom wird die Hautveränderung zunächst genau untersucht. Häufig erfolgt eine Betrachtung mit speziellen Vergrößerungsinstrumenten. Wenn ein Melanom vermutet wird, wird die Hautveränderung meist vollständig entfernt und anschließend feingeweblich untersucht. Ergänzend können weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um eine mögliche Ausbreitung zu beurteilen.
Behandlung
Die wichtigste Behandlung eines malignen Melanoms ist die vollständige operative Entfernung des Tumors. Je nach Ausdehnung können weitere Behandlungen erforderlich sein. Dazu gehören beispielsweise zusätzliche Operationen, medikamentöse Therapien oder andere onkologische Verfahren. Die Therapie richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung.
Nachsorge
Nach der Behandlung eines malignen Melanoms sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen besonders wichtig. Dabei werden Haut, Lymphknoten und gegebenenfalls weitere Organe untersucht. Ziel der Nachsorge ist es, mögliche Rückfälle oder neue Hautveränderungen frühzeitig zu erkennen.