Endoprothetik (Hüfte / Knie)

Dr. Monique Schneider
Neue Beweglichkeit durch moderne Gelenkersatzchirurgie
Starke Gelenkschäden können zu dauerhaften Schmerzen und erheblichen Bewegungseinschränkungen führen. Wenn konservative Behandlungen nicht mehr ausreichend helfen, kann ein künstliches Gelenk eingesetzt werden. Dabei werden die geschädigten Gelenkflächen durch hochwertige Implantate ersetzt. Moderne Operationsverfahren ermöglichen eine präzise Anpassung an die individuelle Anatomie. Ziel ist eine deutliche Schmerzreduktion und eine verbesserte Beweglichkeit.
Bei welchen Indikationen findet der Eingriff statt?
Wie läuft die Vorbereitung auf den Eingriff ab?
Vor der Endoprothetik erfolgen eine orthopädische Untersuchung sowie Röntgenaufnahmen des betroffenen Gelenks. Blutwerte und allgemeiner Gesundheitszustand werden überprüft. In einem Aufklärungsgespräch werden Implantattypen, Operationsverfahren und Risiken erläutert. Eine vorbereitende Physiotherapie kann sinnvoll sein. Der Eingriff erfolgt nüchtern.
Wie ist der Ablauf des Eingriffs?
Die Operation erfolgt in Vollnarkose oder Regionalanästhesie. Die geschädigten Gelenkflächen werden entfernt und durch künstliche Implantatkomponenten ersetzt. Diese werden im Knochen verankert und bilden gemeinsam ein neues, bewegliches Gelenk. Die Beweglichkeit und Stabilität des Gelenks werden überprüft. Anschließend wird die Wunde verschlossen.
Dauer
Narkose
Drainagen
Hautfäden
Stationärer Aufenthalt
Postoperativ
Verträglichkeit
Wie läuft die Nachsorge ab?
Nach der Operation folgt eine gezielte physiotherapeutische Rehabilitation. Die Belastung des Gelenks wird schrittweise gesteigert. Häufig schließt sich eine stationäre oder ambulante Rehabilitationsmaßnahme an. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sichern die Funktion des Implantats. Ein gelenkschonender Lebensstil unterstützt den langfristigen Erfolg.
Was sind die Risiken des Eingriffs?
Wie bei jeder Operation können Infektionen, Blutungen oder Wundheilungsstörungen auftreten. Auch Thrombosen sind mögliche Komplikationen. In seltenen Fällen kann es zu Lockerungen oder Verschleiß des Implantats kommen. Vorübergehende Bewegungseinschränkungen sind möglich. Das individuelle Risiko wird im Aufklärungsgespräch erläutert.