Infusionstherapie
Gezielte Therapie direkt über den Blutkreislauf
Die Infusionstherapie gehört zu den häufigsten medizinischen Behandlungen im Krankenhaus. Dabei wird eine sterile Flüssigkeit über einen venösen Zugang direkt in den Blutkreislauf verabreicht. So können Medikamente, Flüssigkeit oder wichtige Mineralstoffe gezielt und in genau dosierter Menge gegeben werden. Die Infusionstherapie ermöglicht eine besonders schnelle und zuverlässige Wirkung. Je nach Behandlung kann sie einmalig oder über einen längeren Zeitraum erfolgen.
Wann wird die Therapie angewendet?
Eine Infusionstherapie wird bei vielen verschiedenen Erkrankungen und medizinischen Situationen eingesetzt. Häufig erfolgt sie bei Flüssigkeitsmangel, Infektionen oder zur Verabreichung von Medikamenten. Auch bei Operationen oder schweren Erkrankungen kann eine Infusionstherapie notwendig sein. In einigen Fällen dient sie zusätzlich zur Stabilisierung von Kreislauf und Stoffwechsel.
Ablauf und Dauer der Therapie
Für eine Infusionstherapie wird zunächst ein venöser Zugang gelegt, meist am Arm oder an der Hand. Anschließend wird die Infusionslösung über ein spezielles System langsam in die Vene geleitet. Die Geschwindigkeit und Zusammensetzung der Infusion werden individuell festgelegt. Während der Infusionstherapie überwacht das medizinische Personal regelmäßig den Zustand der Patientin oder des Patienten.
Vorbereitung und Nachsorge
In der Regel ist für eine Infusionstherapie keine besondere Vorbereitung erforderlich. Vor Beginn prüft das medizinische Team mögliche Allergien oder Vorerkrankungen. Nach der Infusionstherapie wird der Zugang entfernt oder – falls weitere Behandlungen geplant sind – weiterhin genutzt. Die Einstichstelle wird anschließend kontrolliert.
