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Reanimation

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Oberärztin Akut- und Notfallmedizin

Dr. Natalie Kowalska

Schnell handeln. Leben retten.

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Ohne schnelle Hilfe können innerhalb weniger Minuten schwere Schäden entstehen. Die Reanimation umfasst daher sofortige Maßnahmen zur Wiederherstellung der Durchblutung und Sauerstoffversorgung. Dazu gehören Herzdruckmassage, Beatmung und gegebenenfalls der Einsatz eines Defibrillators. In Krankenhäusern erfolgt die Reanimation durch speziell geschulte Notfallteams.

Wann wird die Therapie angewendet?

Eine Reanimation wird durchgeführt, wenn Atmung und Kreislauf eines Menschen plötzlich aussetzen. Ursachen können beispielsweise ein Herzinfarkt, schwere Herzrhythmusstörungen, Atemstillstand oder schwere Verletzungen sein. Ziel der Reanimation ist es, den Kreislauf wiederherzustellen und lebenswichtige Organe zu schützen.

Ablauf und Dauer der Therapie

Im Krankenhaus wird bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand sofort ein Notfallteam alarmiert. Die Reanimation beginnt unmittelbar mit Herzdruckmassage und Atemunterstützung. Je nach Situation kommen Medikamente, Defibrillation oder weitere intensivmedizinische Maßnahmen zum Einsatz. Die Behandlung wird so lange fortgeführt, bis sich der Kreislauf stabilisiert oder weitere medizinische Entscheidungen getroffen werden.

Wenn der Kreislauf wiederhergestellt werden kann, folgt in der Regel eine intensivmedizinische Behandlung. Dabei werden Ursache und mögliche Folgen des Herz-Kreislauf-Stillstands abgeklärt. Die weitere Therapie richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung.

Vorbereitung und Nachsorge

In bestimmten Situationen können Patientinnen und Patienten vorab festlegen, ob im Notfall eine Reanimation durchgeführt werden soll. Solche Entscheidungen werden beispielsweise in Patientenverfügungen dokumentiert. Ärztinnen und Ärzte berücksichtigen diese Wünsche bei der medizinischen Behandlung.

Wer ist an der Therapie beteiligt?

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