Brustoperation (Mamma-Operation)

Prof. Dr. Alina Palle
Moderne Brustchirurgie mit medizinischer Präzision
Veränderungen der Brust werden häufig im Rahmen der Vorsorge oder durch Tastbefund entdeckt. Je nach Diagnose kann eine operative Entfernung erforderlich sein. In vielen Fällen ist eine brusterhaltende Operation möglich. Bei bösartigen Erkrankungen erfolgt die Therapie nach klaren onkologischen Leitlinien. Die Behandlung ist eingebettet in ein interdisziplinäres Therapiekonzept.
Bei welchen Indikationen findet der Eingriff statt?
Wie läuft die Vorbereitung auf den Eingriff ab?
Vor der Brustoperation werden alle bildgebenden und feingeweblichen Befunde sorgfältig ausgewertet. Der Fall wird in einer interdisziplinären Konferenz besprochen. Blutwerte und allgemeiner Gesundheitszustand werden überprüft. In einem ausführlichen Gespräch werden Operationsverfahren und mögliche Folgebehandlungen erläutert. Der Eingriff erfolgt nüchtern.
Wie ist der Ablauf des Eingriffs?
Die Brustoperation erfolgt in Vollnarkose. Je nach Befund wird eine brusterhaltende Operation oder eine vollständige Entfernung der Brust durchgeführt. Häufig wird eine sogenannte Wächterlymphknotenbiopsie durchgeführt, um die Ausbreitung der Erkrankung zu beurteilen. Das entfernte Gewebe wird feingeweblich untersucht. Nach sorgfältiger Blutstillung erfolgt der Wundverschluss.
Dauer
Narkose
Drainagen
Hautfäden
Stationärer Aufenthalt
Postoperativ
Verträglichkeit
Wie läuft die Nachsorge ab?
Die Wundheilung wird regelmäßig kontrolliert. Eine angeleitete Mobilisation des Arms beugt Bewegungseinschränkungen vor. Je nach Befund kann eine ergänzende Therapie wie Bestrahlung, Chemotherapie oder antihormonelle Behandlung notwendig sein. Die weitere Betreuung erfolgt in enger Abstimmung mit der Onkologie. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind langfristig wichtig.
Was sind die Risiken des Eingriffs?
Wie bei jeder Operation können Blutungen, Infektionen oder Wundheilungsstörungen auftreten. Nach Lymphknotenentfernung kann es zu Lymphschwellungen im Arm kommen. Sensibilitätsveränderungen im Operationsgebiet sind möglich. In seltenen Fällen sind Nachoperationen erforderlich. Das individuelle Risiko wird ausführlich besprochen.