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Katarakt-OP (Grauer-Star-OP, Linsentausch)

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Oberarzt Katarakt- und refraktive Chirurgie

Dr. Karim Hegazi

Wieder klar sehen – sicherer Linsentausch bei Grauem Star

Der Graue Star (Katarakt) ist eine altersbedingte Eintrübung der natürlichen Augenlinse. Betroffene sehen verschwommen, geblendet oder wie durch einen Schleier. Mit einer modernen, schonenden Operation wird die getrübte Linse durch eine individuell angepasste Kunstlinse ersetzt. Der Eingriff zählt zu den häufigsten und sichersten Operationen weltweit. Ziel ist es, Ihre Sehqualität und Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.

Bei welchen Indikationen findet der Eingriff statt?

Wie läuft die Vorbereitung auf den Eingriff ab?

Vor der Operation erfolgt eine umfassende augenärztliche Untersuchung mit Vermessung des Auges zur exakten Berechnung der Kunstlinse. Sie erhalten eine ausführliche Aufklärung über den Ablauf, mögliche Linsenarten und individuelle Risiken. Blutverdünnende Medikamente werden nur nach ärztlicher Rücksprache angepasst. Am Operationstag sollten Sie ungeschminkt erscheinen und keine Cremes im Augenbereich verwenden. In der Regel müssen Sie nicht nüchtern sein, sofern keine besondere Anweisung erfolgt.

Wie ist der Ablauf des Eingriffs?

Der Eingriff erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung mit Augentropfen. Über einen sehr kleinen Schnitt am Rand der Hornhaut wird die getrübte Linse mittels Ultraschall zerkleinert und abgesaugt. Anschließend wird die gefaltete Kunstlinse in die leere Linsenkapsel eingesetzt, wo sie sich entfaltet. Der Schnitt ist so klein, dass er sich meist selbst abdichtet. Nach einer kurzen Überwachungszeit können Sie in der Regel wieder nach Hause gehen.

Dauer

Die Operation dauert meist etwa 10 bis 20 Minuten pro Auge, inklusive Vorbereitung und Nachbetreuung sollten Sie jedoch mehrere Stunden einplanen.

Narkose

Der Eingriff erfolgt in der Regel in örtlicher Betäubung (Augentropfen oder Lokalanästhesie), selten in Vollnarkose.

Drainagen

Eine Drainage ist nicht erforderlich.

Hautfäden

In der Regel sind keine Fäden erforderlich, da der winzige Schnitt selbstabdichtend ist.

Stationärer Aufenthalt

Der Eingriff erfolgt meist ambulant oder im Rahmen eines sehr kurzen stationären Aufenthalts.

Postoperativ

Unmittelbar nach der Operation wird ein schützender Verband angelegt und das Auge kontrolliert.

Verträglichkeit

Die Katarakt-Operation ist ein sehr gut verträglicher, minimalinvasiver Eingriff mit hoher Erfolgsquote.

Wie läuft die Nachsorge ab?

Bereits am ersten Tag nach der Operation erfolgt eine augenärztliche Kontrolle. In den folgenden Wochen wenden Sie regelmäßig verordnete Augentropfen an, um Entzündungen vorzubeugen und die Heilung zu unterstützen. Körperliche Schonung für wenige Tage ist empfehlenswert, schweres Heben und starkes Reiben am Auge sollten vermieden werden. Weitere Kontrolltermine sichern den Heilungsverlauf. Eine neue Brillenanpassung erfolgt bei Bedarf nach Abschluss der Heilungsphase.

Was sind die Risiken des Eingriffs?

Wie bei jedem operativen Eingriff können Infektionen, Entzündungen, Nachblutungen oder eine vorübergehende Sehverschlechterung auftreten. Sehr selten kommt es zu schwerwiegenden Komplikationen wie einer Netzhautablösung oder starken Infektion im Augeninneren. In manchen Fällen kann sich später eine sogenannte Nachstarbildung entwickeln, die jedoch unkompliziert mit einem Laser behandelt werden kann. Insgesamt ist das Risiko ernsthafter Komplikationen gering.