Individuell angepasste Strahlentherapie bei Brust- und Darmkrebs
- Studienbeschreibung
- Studienmerkmale und -klassifikationen
Worum geht es bei der Studie?
Die Studie RADIO-ADAPT untersucht, wie Strahlentherapien bei Krebserkrankungen individueller und zielgerichteter eingesetzt werden können. Ziel ist es, die Strahlendosis und Behandlungsstrategie besser an die biologischen Eigenschaften eines Tumors anzupassen. Dabei werden sogenannte molekulare Marker analysiert, also messbare Eigenschaften von Tumorzellen, die Hinweise auf deren Strahlenempfindlichkeit geben. Moderne Bildgebungsverfahren ermöglichen zusätzlich eine sehr präzise Darstellung von Tumorgröße und -lage. Durch die Kombination dieser Informationen soll die Strahlentherapie gezielter geplant werden. So können Tumorzellen effektiver zerstört und gesundes Gewebe besser geschont werden. Die Studie konzentriert sich unter anderem auf Brust- und Darmkrebserkrankungen. Beteiligt sind mehrere Fachbereiche, darunter Hämatologie & Onkologie, Strahlentherapie & Radioonkologie, Gastroenterologie sowie die Frauenklinik & Geburtshilfe. Die enge Zusammenarbeit ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der Erkrankung und Therapie. Langfristig soll die Studie dazu beitragen, Nebenwirkungen zu reduzieren und Behandlungsergebnisse zu verbessern.
Was ist der primäre Zweck der Studie?
- Behandlung
Wie ist der Status der Studie?
aktivMerkmale der Studie
- Fall-Kontroll-Studie
- Biomarkerstudie
- Pre-Screening mit Genanalyse
Wie ist der Ablauf der Studie, welche Daten werden erhoben und was muss ich bei der Teilnahme beachten?
Die Teilnahme an der Studie beginnt mit einem Aufklärungsgespräch, in dem Ablauf, Ziele und mögliche Risiken erläutert werden. Nach der Einwilligung werden vorhandene Befunde sowie Bilddaten in die Studienauswertung einbezogen. Ergänzend können zusätzliche Untersuchungen durchgeführt werden, etwa erweiterte Bildgebung oder Laboranalysen. Während der Strahlentherapie werden Behandlungsverlauf und Verträglichkeit regelmäßig dokumentiert. Dabei werden klinische Daten, Bildgebung und Therapieparameter miteinander ausgewertet. Alle erhobenen Daten werden pseudonymisiert verarbeitet und ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke genutzt. Die Teilnahme ist freiwillig und kann jederzeit beendet werden, ohne Auswirkungen auf die medizinische Versorgung. Je nach Studienverlauf können zusätzliche Termine erforderlich sein. Die Behandlung selbst orientiert sich weiterhin an etablierten medizinischen Standards. Das Studienteam begleitet die Teilnehmenden kontinuierlich und steht für Rückfragen zur Verfügung.
