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Immunglobulintherapie

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Chefarzt Hämatologie & Onkologie

Prof. Dr. Alexander Brandt

Antikörpertherapie zur Unterstützung des Immunsystems

Die Immunglobulintherapie ist eine medizinische Behandlung mit Antikörpern, sogenannten Immunglobulinen. Diese Antikörper unterstützen das Immunsystem bei der Abwehr von Krankheitserregern oder gleichen einen Antikörpermangel aus. Die Immunglobulintherapie wird häufig bei bestimmten Immunerkrankungen, neurologischen Erkrankungen oder schweren Infektionen eingesetzt. Die Behandlung kann über eine Infusion in die Vene oder über eine Injektion unter die Haut erfolgen. Ziel der Immunglobulintherapie ist es, die Immunabwehr zu stabilisieren und Infektionen vorzubeugen.

Wann wird die Therapie angewendet?

Die Immunglobulintherapie wird eingesetzt, wenn das Immunsystem nicht ausreichend Antikörper bildet oder wenn eine immunologische Regulation notwendig ist. Dabei können Immunglobuline über die Vene (IVIG) oder unter die Haut (SCIG) verabreicht werden. Die enthaltenen Antikörper stammen aus speziell aufbereitetem menschlichem Blutplasma. Während der Behandlung wird der Gesundheitszustand regelmäßig überwacht. Ziel der Immunglobulintherapie ist eine Stabilisierung der Immunfunktion.

Ablauf und Dauer der Therapie

Die Immunglobulintherapie beginnt mit einer ärztlichen Untersuchung und einer Einschätzung des Immunstatus. Anschließend wird entschieden, ob die Behandlung intravenös oder subkutan erfolgen soll. Die Verabreichung über die Vene dauert meist mehrere Stunden und erfolgt unter medizinischer Überwachung. Bei subkutaner Gabe können regelmäßige kleinere Injektionen erfolgen. Die Behandlung wird je nach Erkrankung in regelmäßigen Abständen wiederholt.

Vorbereitung und Nachsorge

Vor Beginn der Immunglobulintherapie werden meist Blutuntersuchungen durchgeführt. Diese helfen dabei, den Antikörperstatus und mögliche Begleiterkrankungen zu bestimmen. Während der Behandlung werden mögliche Nebenwirkungen sowie der Therapieerfolg regelmäßig kontrolliert. Nach der Immunglobulintherapie können weitere Kontrollen erfolgen, um die Wirksamkeit der Behandlung zu beurteilen.