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IMRT (intensitätsmodulierte Strahlentherapie)

Präzise Strahlentherapie mit individuell angepasster Intensität

Die intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT) ist eine hochpräzise Weiterentwicklung der externen Strahlentherapie. Dabei wird die Stärke der Strahlung innerhalb eines Bestrahlungsfeldes gezielt variiert. Durch diese Technik kann die Strahlendosis optimal an die Form und Lage des Tumors angepasst werden. Gleichzeitig werden umliegende gesunde Organe besser geschützt. Die IMRT wird häufig bei komplex gelegenen Tumoren eingesetzt.

Wann wird die Therapie angewendet?

Die IMRT wird vor allem bei Tumoren eingesetzt, die sich in der Nähe empfindlicher Organe befinden. Durch die modulierte Strahlungsintensität kann die Bestrahlung besonders exakt gesteuert werden. Die Therapie eignet sich beispielsweise bei Tumoren im Kopf-Hals-Bereich, der Prostata oder im Beckenbereich. Vor Beginn der IMRT wird ein detaillierter Bestrahlungsplan erstellt. Dabei arbeiten Ärztinnen, Medizinphysiker und technische Fachkräfte eng zusammen.

Ablauf und Dauer der Therapie

Die IMRT beginnt mit einer präzisen Planung der Behandlung mithilfe bildgebender Verfahren. Auf Basis dieser Daten wird ein individueller Bestrahlungsplan erstellt. Die eigentliche Behandlung erfolgt in mehreren Sitzungen über mehrere Wochen. Eine einzelne Sitzung der IMRT dauert meist nur wenige Minuten. Während der Bestrahlung liegt die Patientin oder der Patient ruhig auf einer Behandlungsliege.

Vorbereitung und Nachsorge

Vor der IMRT werden bildgebende Untersuchungen wie CT oder MRT durchgeführt, um das Zielgebiet genau zu bestimmen. Zusätzlich können Markierungen auf der Haut oder spezielle Lagerungshilfen verwendet werden. Während der Therapie erfolgen regelmäßige ärztliche Kontrollen. Nach Abschluss der IMRT sind Nachsorgeuntersuchungen wichtig, um den Behandlungserfolg zu überprüfen.