Frakturversorgung

Dr. Malik Johnson
Stabile Knochenheilung durch moderne Frakturversorgung
Ein Knochenbruch kann durch Stürze, Unfälle oder starke Belastungen entstehen. Bei bestimmten Frakturen ist eine operative Stabilisierung notwendig. Dabei werden die Knochenfragmente wieder korrekt ausgerichtet und mit speziellen Implantaten fixiert. Häufig kommen Platten, Schrauben oder Nägel zum Einsatz. Ziel der Frakturversorgung ist eine stabile Heilung und die möglichst vollständige Wiederherstellung der Funktion.
Bei welchen Indikationen findet der Eingriff statt?
Wie läuft die Vorbereitung auf den Eingriff ab?
Vor der Frakturversorgung erfolgen Röntgenuntersuchungen und gegebenenfalls eine CT-Diagnostik. Blutwerte und allgemeiner Gesundheitszustand werden überprüft. In einem Aufklärungsgespräch werden Operationsverfahren und Risiken erläutert. Bei akuten Verletzungen erfolgt die Vorbereitung oft kurzfristig. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter stationären Bedingungen.
Wie ist der Ablauf des Eingriffs?
Die operative Frakturversorgung erfolgt meist unter Vollnarkose oder Regionalanästhesie. Über einen chirurgischen Zugang werden die Knochenfragmente zunächst in ihre ursprüngliche Position gebracht. Anschließend werden sie mit Implantaten wie Platten, Schrauben oder Marknägeln stabil fixiert. Die korrekte Stellung wird während der Operation mit Röntgenkontrolle überprüft. Danach wird die Wunde verschlossen und ein Verband angelegt.
Dauer
Narkose
Drainagen
Hautfäden
Stationärer Aufenthalt
Postoperativ
Verträglichkeit
Wie läuft die Nachsorge ab?
Nach der Operation wird die Heilung regelmäßig mit Röntgenkontrollen überprüft. Je nach Fraktur erfolgt eine teilweise oder vollständige Entlastung des betroffenen Körperteils. Physiotherapie unterstützt die Wiederherstellung von Beweglichkeit und Kraft. Die Belastung wird schrittweise gesteigert. Implantate können je nach Situation dauerhaft verbleiben oder später entfernt werden.
Was sind die Risiken des Eingriffs?
Wie bei jeder Operation können Infektionen, Blutungen oder Wundheilungsstörungen auftreten. In seltenen Fällen kommt es zu Verzögerungen der Knochenheilung oder Fehlstellungen. Auch Verletzungen von Nerven oder Gefäßen sind möglich, jedoch selten. Lockerungen oder Brüche der Implantate können auftreten. Das individuelle Risiko wird im Aufklärungsgespräch erläutert.