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Elektrolyttherapie

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Oberärztin Chronische Nierenerkrankungen

Dr. Ayaan Maxamed

Den Mineralstoffhaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen

Elektrolyte wie Natrium, Kalium, Calcium oder Magnesium sind entscheidend für zahlreiche Körperfunktionen. Sie beeinflussen unter anderem Herzrhythmus, Muskelaktivität und den Flüssigkeitshaushalt. Störungen im Elektrolythaushalt können durch Erkrankungen, Medikamente, Flüssigkeitsverlust oder Stoffwechselstörungen entstehen. Eine Elektrolyttherapie hilft dabei, diese Ungleichgewichte gezielt zu korrigieren. Dadurch können Beschwerden gelindert und Komplikationen verhindert werden.

Wann wird die Therapie angewendet?

Eine Elektrolyttherapie kommt bei nachgewiesenen Elektrolytstörungen zum Einsatz. Häufige Ursachen sind Dehydration, Nierenfunktionsstörungen, Durchfall, Erbrechen oder hormonelle Erkrankungen. Auch nach Operationen oder bei intensivmedizinischen Behandlungen kann eine Elektrolyttherapie erforderlich sein.

 

Ablauf und Dauer der Therapie

Elektrolyte können in Form von Infusionen, Tabletten oder Trinklösungen verabreicht werden. Die Auswahl der Therapieform richtet sich nach der Art und dem Ausmaß der Elektrolytstörung. In akuten Situationen erfolgt die Elektrolyttherapie meist über eine Infusion.

Vor Beginn der Elektrolyttherapie werden Blutwerte bestimmt, um den Elektrolythaushalt genau zu analysieren. Während der Elektrolyttherapie erfolgen regelmäßige Kontrollen der Laborwerte. Die Dauer der Elektrolyttherapie richtet sich nach der Ursache und dem Verlauf der Elektrolytstörung.

Vorbereitung und Nachsorge

Vor Beginn der Elektrolyttherapie werden Blutwerte bestimmt, um den Elektrolythaushalt genau zu analysieren. Während der Elektrolyttherapie erfolgen regelmäßige Kontrollen der Laborwerte. Die Dauer der Elektrolyttherapie richtet sich nach der Ursache und dem Verlauf der Elektrolytstörung.