Stent-Implantation

Dr. Katharina Hoffmann
Freie Gefäße für eine bessere Durchblutung
Gefäßverengungen entstehen häufig durch Ablagerungen in den Arterien. Sie können zu Durchblutungsstörungen und schweren Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Bei einer Stent-Implantation wird das betroffene Gefäß mithilfe eines Katheters erweitert und mit einem Stent stabilisiert. Der Eingriff erfolgt über einen Zugang in der Leiste oder am Handgelenk. Ziel ist die Wiederherstellung einer ausreichenden Blutversorgung.
Bei welchen Indikationen findet der Eingriff statt?
Wie läuft die Vorbereitung auf den Eingriff ab?
Vor der Stent-Implantation werden Blutwerte und Herzfunktion überprüft. Häufig erfolgt der Eingriff im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung. Blutverdünnende Medikamente werden entsprechend angepasst. In einem Aufklärungsgespräch werden Ablauf, Nutzen und Risiken erklärt. Sie erscheinen in der Regel nüchtern zum Eingriff.
Wie ist der Ablauf des Eingriffs?
Die Stent-Implantation erfolgt über einen Katheter, der über eine Arterie zum betroffenen Gefäß vorgeschoben wird. Eine Ballonaufdehnung erweitert zunächst die Engstelle. Anschließend wird der Stent an dieser Stelle entfaltet und stabilisiert das Gefäß von innen. Der Katheter wird danach entfernt und die Einstichstelle versorgt. Während des Eingriffs erfolgt eine kontinuierliche Überwachung.
Dauer
Narkose
Drainagen
Hautfäden
Stationärer Aufenthalt
Postoperativ
Verträglichkeit
Wie läuft die Nachsorge ab?
Nach der Stent-Implantation müssen blutverdünnende Medikamente regelmäßig eingenommen werden. Körperliche Schonung wird für einige Tage empfohlen. Kontrolluntersuchungen sichern die langfristige Funktion des behandelten Gefäßes. Eine Anpassung von Lebensstil und Risikofaktoren ist wichtig für den Behandlungserfolg. Bei erneut auftretenden Beschwerden sollte ärztlicher Kontakt aufgenommen werden.
Was sind die Risiken des Eingriffs?
Wie bei jedem Kathetereingriff können Blutungen oder Blutergüsse an der Einstichstelle auftreten. In seltenen Fällen kommt es zu Gefäßverletzungen oder erneuten Gefäßverengungen. Auch allergische Reaktionen auf Kontrastmittel sind möglich. Insgesamt ist das Risiko schwerer Komplikationen gering. Das individuelle Risiko wird im Vorfeld besprochen.