Hysterektomie (Gebärmutterentfernung)
Individuelle Therapie bei Erkrankungen der Gebärmutter
Die Gebärmutter kann durch verschiedene Erkrankungen Beschwerden verursachen, die eine operative Behandlung notwendig machen. Dazu zählen starke Blutungen, Schmerzen oder Tumorerkrankungen. Die Hysterektomie kann offen, vaginal oder minimalinvasiv mittels Bauchspiegelung erfolgen. Ziel ist die nachhaltige Beseitigung der Beschwerden oder die sichere Entfernung einer bösartigen Erkrankung. Die Operationsmethode wird individuell an Befund und Lebenssituation angepasst.
Bei welchen Indikationen findet der Eingriff statt?
Wie läuft die Vorbereitung auf den Eingriff ab?
Vor der Hysterektomie erfolgen gynäkologische Untersuchung, Ultraschall und gegebenenfalls weitere bildgebende Verfahren. Blutwerte und allgemeiner Gesundheitszustand werden überprüft. In einem Aufklärungsgespräch werden Operationsmethode, Risiken und mögliche Auswirkungen besprochen. Je nach Verfahren müssen Sie nüchtern erscheinen. Der stationäre Aufenthalt wird im Vorfeld geplant.
Wie ist der Ablauf des Eingriffs?
Die Hysterektomie erfolgt in Vollnarkose. Je nach Befund wird die Gebärmutter über die Scheide, minimalinvasiv oder über einen Bauchschnitt entfernt. Blutgefäße werden sorgfältig verschlossen, umliegende Strukturen geschont. In bestimmten Fällen werden zusätzlich Eileiter oder Eierstöcke entfernt. Nach Kontrolle der Blutstillung erfolgt der Wundverschluss.
Dauer
Narkose
Drainagen
Hautfäden
Stationärer Aufenthalt
Postoperativ
Verträglichkeit
Wie läuft die Nachsorge ab?
In den ersten Wochen sollten körperliche Schonung und Verzicht auf schweres Heben eingehalten werden. Wundkontrollen erfolgen ambulant. Sportliche Aktivitäten und Geschlechtsverkehr sollten erst nach ärztlicher Freigabe wieder aufgenommen werden. Bei Fieber, starken Schmerzen oder ungewöhnlichen Blutungen ist eine ärztliche Abklärung notwendig. Die weitere Betreuung richtet sich nach dem zugrunde liegenden Befund.
Was sind die Risiken des Eingriffs?
Wie bei jeder Operation können Blutungen, Infektionen oder Wundheilungsstörungen auftreten. In seltenen Fällen kommt es zu Verletzungen benachbarter Organe wie Blase oder Darm. Thrombosen oder Verwachsungen sind mögliche, aber seltene Komplikationen. Das individuelle Risiko wird im Aufklärungsgespräch ausführlich besprochen.
