Gastroskopie (Magenspiegelung)

Dr. Rabah Aiatt

Dr. Christina Seidel
Klarheit für Magen und Speiseröhre – präzise Diagnostik mit moderner Endoskopie
Die Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD), umgangssprachlich Magenspiegelung, ermöglicht eine direkte Betrachtung der oberen Verdauungsorgane. Mit einem dünnen, flexiblen Endoskop werden Schleimhautveränderungen zuverlässig erkannt. Bei Bedarf können während der Untersuchung Gewebeproben entnommen oder kleinere therapeutische Maßnahmen durchgeführt werden. Die Untersuchung ist kurz, in der Regel gut verträglich und liefert wichtige Informationen für die weitere Behandlung. Ziel ist eine schnelle und sichere Klärung Ihrer Beschwerden.
Bei welchen Indikationen findet der Eingriff statt?
Wie läuft die Vorbereitung auf den Eingriff ab?
Für eine sichere Durchführung müssen Sie in der Regel mindestens 6 Stunden vor der Untersuchung nüchtern bleiben, klare Flüssigkeiten sind bis wenige Stunden vorher erlaubt. Regelmäßig eingenommene Medikamente werden individuell besprochen, insbesondere blutverdünnende Präparate. Bitte informieren Sie uns über Vorerkrankungen, Allergien oder Zahnersatz. Vor der Untersuchung erfolgt ein Aufklärungsgespräch über Ablauf und mögliche Risiken. Wenn eine Sedierung geplant ist, organisieren Sie bitte eine Begleitperson für den Heimweg.
Wie ist der Ablauf des Eingriffs?
Die Untersuchung erfolgt meist im Liegen auf der linken Seite. Das flexible Endoskop wird über den Mund eingeführt und vorsichtig bis in den Zwölffingerdarm vorgeschoben. Die Schleimhaut wird systematisch betrachtet, bei Bedarf werden Gewebeproben schmerzfrei entnommen. Therapeutische Maßnahmen wie Blutstillung oder Polypenabtragung können direkt erfolgen. Auf Wunsch oder bei Bedarf erhalten Sie eine beruhigende Sedierung.
Dauer
Narkose
Drainagen
Hautfäden
Stationärer Aufenthalt
Postoperativ
Verträglichkeit
Wie läuft die Nachsorge ab?
Nach einer Sedierung dürfen Sie am Untersuchungstag nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und keine wichtigen Entscheidungen treffen. Leichte Halsschmerzen oder ein Völlegefühl können vorübergehend auftreten. Essen und Trinken sind nach Abklingen der Rachenbetäubung wieder möglich. Die Ergebnisse werden mit Ihnen besprochen, feingewebliche Befunde liegen meist nach wenigen Tagen vor. Bei auffälligen Befunden erfolgt eine individuelle Therapieplanung.
Was sind die Risiken des Eingriffs?
Selten kann es zu Verletzungen der Schleimhaut, Blutungen oder Infektionen kommen. Sehr selten treten schwerwiegende Komplikationen wie eine Perforation der Organwand auf. Sedierungsmedikamente können Kreislauf- oder Atemreaktionen verursachen, weshalb eine kontinuierliche Überwachung erfolgt. Insgesamt ist das Risiko ernsthafter Komplikationen gering.