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Magnetresonanztomographie (MRT)

Wellenbruch Prof Dr Johannes
Chefarzt Radiologie

Prof. Dr. Johannes Wellenbruch

Präzise Bilder aus dem Körperinneren

Die Magnetresonanztomographie, kurz MRT, ist ein modernes bildgebendes Verfahren zur detaillierten Untersuchung von Organen und Geweben. Dabei werden starke Magnetfelder und Radiowellen genutzt, um hochauflösende Schnittbilder des Körpers zu erzeugen. Besonders gut lassen sich Weichteile wie Gehirn, Muskeln, Bänder oder innere Organe darstellen. Die MRT wird häufig eingesetzt, wenn genaue Informationen über Veränderungen im Körper benötigt werden. Da keine Röntgenstrahlung verwendet wird, gilt die Untersuchung als schonend.

In welchen Fällen wird die Untersuchung vorgenommen?

Die MRT wird zur Abklärung zahlreicher Erkrankungen eingesetzt. Häufig erfolgt sie bei Beschwerden des Gehirns und Rückenmarks, etwa bei Verdacht auf Schlaganfall, Entzündungen oder Tumoren. Auch Erkrankungen der Wirbelsäule, der Gelenke oder der Muskulatur lassen sich gut beurteilen. Darüber hinaus wird die MRT zur Untersuchung von Organen im Bauchraum, im Brustbereich oder im Becken eingesetzt. Sie spielt zudem eine wichtige Rolle bei der Tumordiagnostik und bei der Verlaufskontrolle von Erkrankungen.

Wie ist der Ablauf der Untersuchung?

Die Untersuchung erfolgt in einem MRT-Gerät, das eine röhrenförmige Öffnung besitzt. Patientinnen und Patienten liegen auf einer beweglichen Liege, die langsam in das Gerät hineingeschoben wird. Während der Untersuchung werden mehrere Bildserien aufgenommen, wobei das Gerät klopfende Geräusche erzeugt. Wichtig ist, während der Aufnahmen möglichst ruhig zu liegen, damit die Bilder nicht verwackeln. Die Untersuchung ist schmerzfrei, kann jedoch für manche Menschen aufgrund der engen Röhre ungewohnt sein.

Dauer der Untersuchung

Die MRT dauert meist etwa 20 bis 40 Minuten, die Auswertung der Bilder erfolgt anschließend durch die Radiologie.

Kontrastmittel

Ja

Strahlungsbelastung

keine

Positionierung

Fußwärts

Lage

Rückenlage

Was ist zu beachten?

Vor der MRT müssen metallische Gegenstände wie Schmuck, Uhren oder Piercings abgelegt werden. Auch elektronische Geräte dürfen nicht in den Untersuchungsraum mitgenommen werden. Patientinnen und Patienten sollten das medizinische Personal über Implantate, Herzschrittmacher oder Metallteile im Körper informieren. Bei bestimmten Untersuchungen kann die Gabe eines Kontrastmittels erforderlich sein. Nach der Untersuchung sind in der Regel keine besonderen Maßnahmen erforderlich.

Wer ist an der Behandlung beteiligt?

bis
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