116 117
112
+49 30 223 1128
+49 30 223 3753
+49 180 5868 222 111
+49 800 228 228 0

Zystokopie (Blasenspiegelung)

Urologie & Uroonkologie

ChatGPT Image 11 März 2026 13 15 18
Oberärztin Endourologie

Dr. Natalia Kowalska

Die Harnblase direkt und präzise untersuchen

Bei der Zystokopie wird ein dünnes optisches Instrument über die Harnröhre in die Harnblase eingeführt. Dadurch können Harnröhre und Blasenschleimhaut direkt betrachtet werden. Die Untersuchung hilft, Erkrankungen der Harnblase frühzeitig zu erkennen. Dazu zählen zum Beispiel Entzündungen, Blasensteine oder Tumorerkrankungen. Die Zystokopie ist ein wichtiges Verfahren in der urologischen Diagnostik.

In welchen Fällen wird die Untersuchung vorgenommen?

Eine Zystokopie wird durchgeführt bei Blut im Urin, wiederkehrenden Harnwegsinfektionen oder unklaren Beschwerden beim Wasserlassen. Auch bei Verdacht auf Blasentumoren, Blasensteine oder Veränderungen der Blasenschleimhaut wird die Untersuchung eingesetzt. Darüber hinaus dient sie der Verlaufskontrolle bei bekannten Blasenerkrankungen. Die Zystokopie ist eng mit der Diagnostik und Nachsorge urologischer Erkrankungen verbunden.

Wie ist der Ablauf der Untersuchung?

Vor der Untersuchung wird die Harnröhre mit einem örtlich betäubenden Gel vorbereitet. Anschließend wird ein dünnes, flexibles Zystoskop vorsichtig über die Harnröhre in die Harnblase eingeführt. Über eine kleine Kamera können die Schleimhäute der Harnblase auf einem Monitor beurteilt werden. Während der Untersuchung wird die Blase mit steriler Flüssigkeit gefüllt, damit die Schleimhaut besser sichtbar ist. Die Untersuchung kann ein leichtes Druck- oder Brenngefühl verursachen, ist jedoch in der Regel gut verträglich.

Dauer der Untersuchung

Die Untersuchung dauert meist etwa 5 bis 10 Minuten, die Ergebnisse liegen unmittelbar vor und werden anschließend ärztlich besprochen.

Was ist zu beachten?

Eine besondere Vorbereitung ist in der Regel nicht erforderlich. Nach der Untersuchung kann es kurzfristig zu leichtem Brennen beim Wasserlassen oder zu leicht rosafarbenem Urin kommen. Diese Beschwerden klingen meist innerhalb kurzer Zeit wieder ab. Es wird empfohlen, nach der Untersuchung ausreichend zu trinken. Bei anhaltenden Beschwerden oder Fieber sollte ärztlicher Kontakt aufgenommen werden.

Wer ist an der Behandlung beteiligt?

bis
Es wurden keine Einträge gefunden.