116 117
112
+49 30 223 1128
+49 30 223 3753
+49 180 5868 222 111
+49 800 228 228 0

Wirbelsäulenchirurgie

Gezielte operative Therapie bei Erkrankungen der Wirbelsäule

Erkrankungen der Wirbelsäule können zu starken Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder neurologischen Beschwerden führen. Wenn konservative Behandlungen nicht ausreichend helfen, kann eine operative Therapie notwendig sein. Die Wirbelsäulenchirurgie umfasst verschiedene Eingriffe zur Entlastung von Nerven oder Stabilisierung der Wirbelsäule. Moderne Operationstechniken ermöglichen häufig ein schonendes und präzises Vorgehen. Ziel ist die Verbesserung von Beweglichkeit, Stabilität und Lebensqualität.

Bei welchen Indikationen findet der Eingriff statt?

Wie läuft die Vorbereitung auf den Eingriff ab?

Vor einer wirbelsäulenchirurgischen Operation erfolgen eine ausführliche orthopädische oder neurochirurgische Untersuchung sowie bildgebende Diagnostik. Blutwerte und allgemeiner Gesundheitszustand werden überprüft. In einem Aufklärungsgespräch werden Operationsverfahren, Risiken und der Rehabilitationsverlauf erläutert. Häufig werden konservative Therapien vorab ausgeschöpft. Der Eingriff erfolgt nüchtern.

Wie ist der Ablauf des Eingriffs?

Die konkrete Operation hängt von der zugrunde liegenden Erkrankung ab. Häufig werden eingeengte Nervenstrukturen freigelegt oder beschädigte Bandscheibenanteile entfernt. Bei instabilen Wirbelsäulenabschnitten kann eine Stabilisierung mit Schrauben und Stäben erfolgen. Der Eingriff wird unter Röntgen- oder Navigationskontrolle durchgeführt. Anschließend erfolgt der Wundverschluss und ein steriler Verband.

Dauer

Die Dauer wirbelsäulenchirurgischer Eingriffe liegt meist zwischen 1 und 3 Stunden, abhängig vom Operationsumfang.

Narkose

Der Eingriff erfolgt in der Regel in Vollnarkose.

Drainagen

Nach der Operation kann vorübergehend eine Drainage eingelegt werden, um Blut und Wundflüssigkeit abzuleiten.

Hautfäden

Der Hautverschluss erfolgt mit Fäden oder Klammern, die nach etwa 10 bis 14 Tagen entfernt werden.

Stationärer Aufenthalt

Der stationäre Aufenthalt beträgt meist etwa 5 bis 10 Tage, abhängig vom Umfang des Eingriffs und dem Heilungsverlauf.

Postoperativ

Nach der Operation erfolgen Schmerztherapie, frühzeitige Mobilisation und physiotherapeutische Betreuung.

Verträglichkeit

Wirbelsäulenchirurgische Eingriffe sind etablierte Verfahren mit guten Behandlungsergebnissen bei sorgfältiger Indikationsstellung.

Wie läuft die Nachsorge ab?

Nach der Operation beginnt eine gezielte physiotherapeutische Rehabilitation. Körperliche Belastungen werden schrittweise gesteigert. Rückenschonende Bewegungsabläufe werden trainiert. Je nach Eingriff kann vorübergehend eine orthopädische Orthese eingesetzt werden. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen begleiten den Heilungsverlauf.

Was sind die Risiken des Eingriffs?

Wie bei jeder Operation können Infektionen, Blutungen oder Wundheilungsstörungen auftreten. In seltenen Fällen kann es zu Verletzungen von Nervenstrukturen kommen. Auch anhaltende Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen sind möglich. Lockerungen von Implantaten können ebenfalls auftreten. Das individuelle Risiko wird im Aufklärungsgespräch erläutert.

bis
Es wurden keine Einträge gefunden.