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Frakturversorgung

Orthopädie & Unfallchirurgie

ChatGPT Image 5 März 2026 14 33 00
Oberarzt Unfallchirurgie / Traumatologie

Dr. Malik Johnson

Stabile Knochenheilung durch moderne Frakturversorgung

Ein Knochenbruch kann durch Stürze, Unfälle oder starke Belastungen entstehen. Bei bestimmten Frakturen ist eine operative Stabilisierung notwendig. Dabei werden die Knochenfragmente wieder korrekt ausgerichtet und mit speziellen Implantaten fixiert. Häufig kommen Platten, Schrauben oder Nägel zum Einsatz. Ziel der Frakturversorgung ist eine stabile Heilung und die möglichst vollständige Wiederherstellung der Funktion.

Wie läuft die Vorbereitung auf den Eingriff ab?

Vor der Frakturversorgung erfolgen Röntgenuntersuchungen und gegebenenfalls eine CT-Diagnostik. Blutwerte und allgemeiner Gesundheitszustand werden überprüft. In einem Aufklärungsgespräch werden Operationsverfahren und Risiken erläutert. Bei akuten Verletzungen erfolgt die Vorbereitung oft kurzfristig. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter stationären Bedingungen.

Wie ist der Ablauf des Eingriffs?

Die operative Frakturversorgung erfolgt meist unter Vollnarkose oder Regionalanästhesie. Über einen chirurgischen Zugang werden die Knochenfragmente zunächst in ihre ursprüngliche Position gebracht. Anschließend werden sie mit Implantaten wie Platten, Schrauben oder Marknägeln stabil fixiert. Die korrekte Stellung wird während der Operation mit Röntgenkontrolle überprüft. Danach wird die Wunde verschlossen und ein Verband angelegt.

Dauer

Die operative Frakturversorgung dauert je nach Knochen und Komplexität des Bruchs meist etwa 60 bis 120 Minuten.

Narkose

Der Eingriff erfolgt je nach Fraktur und Operationsverfahren in Vollnarkose oder Regionalanästhesie.

Drainagen

Eine Drainage ist meist nicht erforderlich, kann jedoch je nach Operationsverfahren vorübergehend eingelegt werden.

Hautfäden

Der Hautverschluss erfolgt mit Fäden oder Klammern, die nach etwa 10 bis 14 Tagen entfernt werden.

Stationärer Aufenthalt

Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel etwa 3 bis 7 Tage, abhängig von Art und Schwere der Fraktur.

Postoperativ

Nach der Frakturversorgung erfolgen Schmerztherapie, Ruhigstellung und frühzeitige physiotherapeutische Mobilisation.

Verträglichkeit

Die operative Frakturversorgung ist ein standardisiertes Verfahren mit guten Heilungsaussichten.

Wie läuft die Nachsorge ab?

Nach der Operation wird die Heilung regelmäßig mit Röntgenkontrollen überprüft. Je nach Fraktur erfolgt eine teilweise oder vollständige Entlastung des betroffenen Körperteils. Physiotherapie unterstützt die Wiederherstellung von Beweglichkeit und Kraft. Die Belastung wird schrittweise gesteigert. Implantate können je nach Situation dauerhaft verbleiben oder später entfernt werden.

Was sind die Risiken des Eingriffs?

Wie bei jeder Operation können Infektionen, Blutungen oder Wundheilungsstörungen auftreten. In seltenen Fällen kommt es zu Verzögerungen der Knochenheilung oder Fehlstellungen. Auch Verletzungen von Nerven oder Gefäßen sind möglich, jedoch selten. Lockerungen oder Brüche der Implantate können auftreten. Das individuelle Risiko wird im Aufklärungsgespräch erläutert.

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