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Endoprothetik (Hüfte / Knie)

Orthopädie & Unfallchirurgie

ChatGPT Image 5 März 2026 14 28 16
Oberärztin Endoprothetik (Hüfte & Knie)

Dr. Monique Schneider

Neue Beweglichkeit durch moderne Gelenkersatzchirurgie

Starke Gelenkschäden können zu dauerhaften Schmerzen und erheblichen Bewegungseinschränkungen führen. Wenn konservative Behandlungen nicht mehr ausreichend helfen, kann ein künstliches Gelenk eingesetzt werden. Dabei werden die geschädigten Gelenkflächen durch hochwertige Implantate ersetzt. Moderne Operationsverfahren ermöglichen eine präzise Anpassung an die individuelle Anatomie. Ziel ist eine deutliche Schmerzreduktion und eine verbesserte Beweglichkeit.

Bei welchen Indikationen findet der Eingriff statt?

Wie läuft die Vorbereitung auf den Eingriff ab?

Vor der Endoprothetik erfolgen eine orthopädische Untersuchung sowie Röntgenaufnahmen des betroffenen Gelenks. Blutwerte und allgemeiner Gesundheitszustand werden überprüft. In einem Aufklärungsgespräch werden Implantattypen, Operationsverfahren und Risiken erläutert. Eine vorbereitende Physiotherapie kann sinnvoll sein. Der Eingriff erfolgt nüchtern.

Wie ist der Ablauf des Eingriffs?

Die Operation erfolgt in Vollnarkose oder Regionalanästhesie. Die geschädigten Gelenkflächen werden entfernt und durch künstliche Implantatkomponenten ersetzt. Diese werden im Knochen verankert und bilden gemeinsam ein neues, bewegliches Gelenk. Die Beweglichkeit und Stabilität des Gelenks werden überprüft. Anschließend wird die Wunde verschlossen.

Dauer

Die Implantation einer Hüft- oder Knie-Totalendoprothese dauert in der Regel etwa 1 bis 2 Stunden.

Narkose

Der Eingriff erfolgt in der Regel in Vollnarkose oder in Regionalanästhesie (z. B. Spinalanästhesie).

Drainagen

Nach der Operation können vorübergehend Drainagen im Operationsgebiet eingelegt werden, um Blut und Wundflüssigkeit abzuleiten.

Hautfäden

Der Hautverschluss erfolgt mit Fäden oder Klammern, die nach etwa 10 bis 14 Tagen entfernt werden.

Stationärer Aufenthalt

Der stationäre Aufenthalt beträgt meist etwa 5 bis 10 Tage, abhängig vom Heilungsverlauf und der Mobilisation.

Postoperativ

Nach der Operation beginnt frühzeitig die Mobilisation mit physiotherapeutischer Unterstützung.

Verträglichkeit

Die Implantation einer Endoprothese ist ein etablierter Eingriff mit guten langfristigen Ergebnissen.

Wie läuft die Nachsorge ab?

Nach der Operation folgt eine gezielte physiotherapeutische Rehabilitation. Die Belastung des Gelenks wird schrittweise gesteigert. Häufig schließt sich eine stationäre oder ambulante Rehabilitationsmaßnahme an. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sichern die Funktion des Implantats. Ein gelenkschonender Lebensstil unterstützt den langfristigen Erfolg.

Was sind die Risiken des Eingriffs?

Wie bei jeder Operation können Infektionen, Blutungen oder Wundheilungsstörungen auftreten. Auch Thrombosen sind mögliche Komplikationen. In seltenen Fällen kann es zu Lockerungen oder Verschleiß des Implantats kommen. Vorübergehende Bewegungseinschränkungen sind möglich. Das individuelle Risiko wird im Aufklärungsgespräch erläutert.

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