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Sturzabklärung

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Oberarzt Internistische Geriatrie

Dr. Matthias Berger

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Physiotherapie Geriatrische Mobilisation

Tobias Lange

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Oberärztin – Frührehabilitation / Mobilitätsmedizin

Dr. Clara Lee

Romano, Isabella
Ergotherapeutin Geriatrische Frührehabilitation

Isabella Romano

Sturzursachen erkennen und Sicherheit zurückgewinnen

Die Sturzabklärung ist eine strukturierte Untersuchung zur Analyse möglicher Ursachen von Stürzen. Dabei werden körperliche, neurologische und internistische Faktoren berücksichtigt. Besonders bei älteren Menschen können mehrere Ursachen gleichzeitig eine Rolle spielen. Durch gezielte Untersuchungen werden Risikofaktoren erkannt und bewertet. Auf dieser Grundlage können individuelle Maßnahmen zur Sturzprävention geplant werden.

In welchen Fällen wird die Untersuchung vorgenommen?

Eine Sturzabklärung wird durchgeführt nach wiederholten Stürzen oder bei unklaren Sturzereignissen. Auch bei Schwindel, Gangunsicherheit oder Gleichgewichtsstörungen kann sie sinnvoll sein. Häufig erfolgt die Untersuchung bei älteren Patientinnen und Patienten mit eingeschränkter Mobilität. Ziel ist es, Ursachen wie Kreislaufprobleme, neurologische Erkrankungen oder Störungen des Bewegungsapparates zu erkennen.

Wie ist der Ablauf der Untersuchung?

Die Sturzabklärung umfasst eine ausführliche ärztliche Befragung und verschiedene Untersuchungen. Dazu gehören unter anderem Gleichgewichts- und Gehprüfungen, eine Beurteilung der Muskelkraft sowie eine neurologische Untersuchung. Zusätzlich können Blutdruckmessungen, EKG-Untersuchungen oder weitere diagnostische Verfahren durchgeführt werden. Auch Medikamente, Sehvermögen und Hilfsmittel werden berücksichtigt. Die Untersuchung ist in der Regel nicht schmerzhaft.

Dauer der Untersuchung

Die Untersuchung dauert meist etwa 30 bis 60 Minuten, die Ergebnisse werden anschließend ärztlich bewertet und mit Ihnen besprochen.

Was ist zu beachten?

Eine besondere Vorbereitung ist in der Regel nicht erforderlich. Bringen Sie wenn möglich vorhandene Hilfsmittel wie Brille, Hörgerät oder Gehhilfe mit. Auch eine aktuelle Medikamentenliste kann hilfreich sein. Nach der Untersuchung erhalten Sie Empfehlungen zur Behandlung möglicher Ursachen und zur Verringerung des Sturzrisikos.

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