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Thrombolyse

ChatGPT Image 3 März 2026 16 10 15
Chefärztin Neurologie

Prof. Dr. Helena Krüger

Gerinnsel auflösen – Durchblutung retten

Bei bestimmten Erkrankungen kann ein Blutgerinnsel ein Gefäß plötzlich verschließen. Dadurch wird die Blutversorgung von Organen wie Gehirn, Herz oder Lunge unterbrochen. Die Thrombolyse setzt spezielle Medikamente ein, die das Gerinnsel gezielt auflösen können. Durch die schnelle Behandlung kann die Durchblutung wiederhergestellt werden. Je früher eine Thrombolyse erfolgt, desto besser sind die Behandlungsaussichten.

Wann wird die Therapie angewendet?

Eine Thrombolyse wird vor allem bei akuten Gefäßverschlüssen angewendet. Typische Einsatzgebiete sind der akute Schlaganfall, die Lungenembolie oder bestimmte Formen des Herzinfarkts. Ob eine Thrombolyse durchgeführt werden kann, hängt von verschiedenen medizinischen Faktoren ab.

Ablauf und Dauer der Therapie

Bei der intravenösen Thrombolyse wird das Medikament über eine Vene verabreicht. Das Medikament verteilt sich im Blutkreislauf und beginnt, das Gerinnsel aufzulösen. Während der Thrombolyse erfolgt eine engmaschige medizinische Überwachung. Die Behandlung dauert in der Regel mehrere Stunden.

Vorbereitung und Nachsorge

Vor Beginn der Thrombolyse werden wichtige Untersuchungen durchgeführt, beispielsweise Bildgebung und Blutuntersuchungen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Thrombolyse medizinisch geeignet ist. Während und nach der Thrombolyse werden Kreislauf, neurologischer Zustand und Blutwerte überwacht.

Nach einer Thrombolyse erfolgt meist eine weitere Behandlung zur Vorbeugung neuer Gerinnsel. Dazu gehören Medikamente zur Blutverdünnung oder weitere diagnostische Untersuchungen. Die Nachsorge richtet sich nach der zugrunde liegenden Erkrankung.

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