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Duplexsonographie (Gefäßultraschall)

Durchblutung sichtbar machen

Die Duplexsonographie ist ein modernes Ultraschallverfahren zur Untersuchung von Arterien und Venen. Sie kombiniert die klassische Ultraschalldarstellung der Gefäße mit einer Messung der Blutflussgeschwindigkeit. Dadurch können Veränderungen der Gefäßwände, Verengungen oder Blutgerinnsel erkannt werden. Die Untersuchung ist nicht invasiv und verursacht keine Strahlenbelastung. Sie wird häufig zur Diagnostik von Gefäßerkrankungen eingesetzt.

In welchen Fällen wird die Untersuchung vorgenommen?

Die Duplexsonographie wird zur Abklärung von Durchblutungsstörungen eingesetzt. Typische Gründe sind Verdacht auf eine Verengung der Halsschlagader, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit oder Venenerkrankungen wie Thrombosen. Auch bei Schwindel, neurologischen Beschwerden oder im Rahmen der Schlaganfalldiagnostik kann die Untersuchung sinnvoll sein. Zudem wird sie zur Verlaufskontrolle nach Gefäßeingriffen oder bei bekannten Gefäßerkrankungen durchgeführt. Häufig erfolgt die Untersuchung in der Angiologie, Neurologie oder Gefäßsprechstunde.

Wie ist der Ablauf der Untersuchung?

Die Untersuchung erfolgt mithilfe eines Ultraschallgeräts und eines speziellen Schallkopfs. Auf die Haut über dem zu untersuchenden Gefäß wird ein Ultraschallgel aufgetragen, damit die Schallwellen optimal übertragen werden können. Anschließend führt die Ärztin oder der Arzt den Schallkopf über die entsprechende Körperregion. Dabei werden die Gefäße auf einem Monitor sichtbar dargestellt und die Blutströmung gemessen. Die Untersuchung ist schmerzfrei und wird von Patientinnen und Patienten in der Regel als sehr angenehm empfunden.

Dauer der Untersuchung

Die Duplexsonographie dauert meist etwa 15 bis 30 Minuten, die Ergebnisse können häufig direkt im Anschluss erläutert werden.

Kontrastmittel

Nein

Strahlungsbelastung

keine

Lage

Rückenlage

Was ist zu beachten?

Für die Duplexsonographie ist in der Regel keine besondere Vorbereitung erforderlich. Patientinnen und Patienten können normal essen, trinken und ihre Medikamente wie gewohnt einnehmen. Es empfiehlt sich bequeme Kleidung zu tragen, damit die zu untersuchende Körperregion leicht zugänglich ist. Nach der Untersuchung sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Der Alltag kann unmittelbar fortgesetzt werden.

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