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Bandscheibenoperation

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Oberärztin – Wirbelsäulenchirurgie

Dr. Elif Kaya

Gezielte Entlastung der Nerven bei Bandscheibenvorfall

Ein Bandscheibenvorfall kann starke Schmerzen sowie Taubheits- oder Lähmungserscheinungen verursachen. Wenn konservative Behandlungen wie Physiotherapie oder Schmerztherapie nicht ausreichend helfen, kann eine Operation erforderlich sein. Ziel des Eingriffs ist es, den Druck auf betroffene Nerven zu beseitigen. Moderne mikrochirurgische Techniken ermöglichen ein präzises und schonendes Vorgehen. Dadurch kann die Beweglichkeit oft rasch wieder verbessert werden.

Bei welchen Indikationen findet der Eingriff statt?

Wie läuft die Vorbereitung auf den Eingriff ab?

Vor der Bandscheibenoperation erfolgen eine orthopädische oder neurochirurgische Untersuchung sowie eine MRT-Bildgebung. Blutwerte und allgemeiner Gesundheitszustand werden überprüft. Blutverdünnende Medikamente werden gegebenenfalls angepasst. In einem ausführlichen Gespräch werden Ablauf, Risiken und Nachsorge besprochen. Sie erscheinen nüchtern zum Eingriff.

Wie ist der Ablauf des Eingriffs?

Die Bandscheibenoperation erfolgt meist mikrochirurgisch über einen kleinen Hautschnitt. Mit speziellen Instrumenten wird der betroffene Wirbelsäulenabschnitt freigelegt. Das ausgetretene Bandscheibengewebe wird entfernt, um den eingeklemmten Nerv zu entlasten. Anschließend wird die Operationsstelle kontrolliert und die Wunde verschlossen. Das umliegende Gewebe wird möglichst geschont.

Dauer

Die Bandscheibenoperation dauert in der Regel etwa 45 bis 90 Minuten.

Narkose

Der Eingriff erfolgt in der Regel in Vollnarkose.

Drainagen

Eine Drainage ist meist nicht erforderlich, kann jedoch in Einzelfällen vorübergehend eingelegt werden.

Hautfäden

Der Hautverschluss erfolgt mit Fäden oder Klammern, die nach etwa 10 bis 14 Tagen entfernt werden.

Stationärer Aufenthalt

Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel etwa 3 bis 5 Tage.

Postoperativ

Nach der Bandscheibenoperation erfolgt eine frühe Mobilisation sowie eine gezielte Schmerztherapie.

Verträglichkeit

Die Bandscheibenoperation ist ein häufig durchgeführter Eingriff mit in der Regel guter Prognose.

Wie läuft die Nachsorge ab?

Nach der Operation beginnt meist frühzeitig eine physiotherapeutische Behandlung. In den ersten Wochen sollten schweres Heben und starke Belastungen vermieden werden. Rückenschonende Bewegungsabläufe werden gezielt eingeübt. Die körperliche Aktivität wird schrittweise gesteigert. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen begleiten den Heilungsverlauf.

Was sind die Risiken des Eingriffs?

Wie bei jeder Operation können Infektionen, Blutungen oder Wundheilungsstörungen auftreten. In seltenen Fällen kann es zu Verletzungen von Nervenstrukturen kommen. Auch erneute Bandscheibenvorfälle sind möglich. Vorübergehende Sensibilitätsstörungen können auftreten. Das individuelle Risiko wird im Aufklärungsgespräch erläutert.

Wer ist an dem Eingriff beteiligt?

Orthopädie & Unfallchirurgie
bis
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