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Langzeit-Blutdruck (ambulantes Monitoring)

Kardiologie, Elektrophysiologie & Angiologie

Dr Amina El Sayed clean
Oberärztin Kardiologie (Herzinsuffizienz)

Dr. Amina El-Sayed

Blutdruckwerte rund um die Uhr im Blick

Die Langzeit-Blutdruckmessung, auch ambulantes Blutdruckmonitoring genannt, misst den Blutdruck automatisch über 24 Stunden hinweg. Dabei wird ein kleines Messgerät mit einer Blutdruckmanschette am Oberarm getragen. Das Gerät misst in regelmäßigen Abständen den Blutdruck am Tag und in der Nacht. Dadurch entsteht ein genaues Bild des Blutdruckverlaufs im Alltag. Die Untersuchung ist ein wichtiges Verfahren zur Diagnose und Kontrolle von Bluthochdruck.

In welchen Fällen wird die Untersuchung vorgenommen?

Eine Langzeit-Blutdruckmessung wird durchgeführt bei Verdacht auf Bluthochdruck oder stark schwankenden Blutdruckwerten. Auch bei auffälligen Einzelmessungen in der Arztpraxis kann sie zur genaueren Beurteilung eingesetzt werden. Darüber hinaus dient sie der Kontrolle einer bestehenden Bluthochdrucktherapie. Besonders hilfreich ist die Untersuchung auch zur Erkennung eines sogenannten Weißkittel-Hypertonus oder eines nächtlich erhöhten Blutdrucks.

Wie ist der Ablauf der Untersuchung?

Zu Beginn der Untersuchung wird eine Blutdruckmanschette am Oberarm angelegt und mit einem kleinen tragbaren Messgerät verbunden. Das Gerät misst tagsüber und nachts automatisch in regelmäßigen Abständen den Blutdruck. Während dieser Zeit können Sie Ihren normalen Tagesablauf weitgehend fortsetzen. Während einer Messung sollte der Arm möglichst ruhig gehalten werden. Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft, der Druck der Manschette kann jedoch kurzzeitig als unangenehm empfunden werden.

Dauer der Untersuchung

Die Messung dauert etwa 24 Stunden, danach werden die gespeicherten Werte ausgewertet und ärztlich beurteilt.

Was ist zu beachten?

Eine besondere Vorbereitung ist in der Regel nicht erforderlich. Während der Untersuchung sollten Sie Ihren normalen Tagesablauf beibehalten, starke körperliche Belastungen jedoch möglichst vermeiden. Häufig wird zusätzlich ein Tagesprotokoll geführt, in dem Aktivitäten und Beschwerden notiert werden. Nach der Rückgabe des Gerätes werden die Messwerte ausgewertet und mit Ihnen besprochen.

Wer ist an der Behandlung beteiligt?

bis
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