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Sectio caesarea (Kaiserschnitt)

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Oberärztin Geburtshilfe

Dr. Elena Marković

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Oberarzt Operative Gynäkologie

Dr. Emmanuel Okoye

Sichere operative Geburt bei medizinischer Notwendigkeit

Der Kaiserschnitt ist ein etabliertes geburtshilfliches Verfahren. Er kommt zum Einsatz, wenn Risiken für Mutter oder Kind bestehen oder eine vaginale Geburt nicht möglich ist. Man unterscheidet zwischen geplanter und ungeplanter Sectio. Moderne Operations- und Narkoseverfahren ermöglichen eine sichere Durchführung. Ziel ist die bestmögliche Versorgung von Mutter und Kind.

Bei welchen Indikationen findet der Eingriff statt?

Wie läuft die Vorbereitung auf den Eingriff ab?

Bei geplanter Sectio erfolgen vorab ärztliche Untersuchungen und ein Aufklärungsgespräch. Blutwerte werden kontrolliert, und ein Anästhesiegespräch klärt die Narkoseform. In der Regel erscheinen Sie nüchtern zum Eingriff. Bei Notfall-Sectio erfolgt die Vorbereitung unter zeitlichem Druck. Eine Begleitperson kann bei geplanter Sectio meist anwesend sein.

Wie ist der Ablauf des Eingriffs?

Die Sectio caesarea erfolgt meist in Regionalanästhesie, sodass Sie die Geburt bewusst erleben können. Über einen quer verlaufenden Schnitt im Unterbauch wird die Bauchdecke eröffnet. Anschließend wird die Gebärmutter eröffnet und das Kind behutsam entwickelt. Nach Versorgung des Neugeborenen wird die Plazenta gelöst und die Gebärmutter wieder verschlossen. Abschließend erfolgt der schichtweise Wundverschluss.

Dauer

Die Sectio caesarea dauert in der Regel etwa 30 bis 60 Minuten, die eigentliche Entwicklung des Kindes erfolgt meist innerhalb weniger Minuten nach Hautschnitt.

Narkose

Der Eingriff erfolgt meist in Regionalanästhesie (Spinal- oder Periduralanästhesie), seltener in Vollnarkose.

Drainagen

Eine Drainage ist in der Regel nicht erforderlich.

Hautfäden

Der Hautverschluss erfolgt mit Fäden oder Klammern; diese werden nach etwa 7 bis 10 Tagen entfernt oder lösen sich selbst auf.

Stationärer Aufenthalt

Der stationäre Aufenthalt beträgt meist etwa 3 bis 5 Tage.

Postoperativ

Nach der Sectio erfolgen Schmerztherapie, Kreislaufüberwachung und frühzeitige Mobilisation.

Verträglichkeit

Die Sectio caesarea ist ein häufiger geburtshilflicher Eingriff mit insgesamt guter Sicherheit für Mutter und Kind.

Wie läuft die Nachsorge ab?

Die Wundheilung wird regelmäßig kontrolliert. Körperliche Schonung ist in den ersten Wochen wichtig, insbesondere beim Heben. Stillen ist in der Regel unmittelbar nach der Sectio möglich. Rückbildungsgymnastik unterstützt die Regeneration. Bei Fieber, starken Schmerzen oder auffälliger Wundrötung sollte ärztlicher Kontakt aufgenommen werden.

Was sind die Risiken des Eingriffs?

Wie bei jeder Operation können Blutungen, Infektionen oder Wundheilungsstörungen auftreten. Es besteht ein erhöhtes Thromboserisiko im Wochenbett. In seltenen Fällen kann es zu Verletzungen benachbarter Organe kommen. Auch spätere Schwangerschaften können durch eine Gebärmutter-Narbe beeinflusst werden. Das individuelle Risiko wird im Aufklärungsgespräch erläutert.

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