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Brustoperation (Mamma-Operation)

Chefärztin der Frauenklinik & Geburtshilfe

Prof. Dr. Alina Palle

Fax: +49 30 223 2106

Moderne Brustchirurgie mit medizinischer Präzision

Veränderungen der Brust werden häufig im Rahmen der Vorsorge oder durch Tastbefund entdeckt. Je nach Diagnose kann eine operative Entfernung erforderlich sein. In vielen Fällen ist eine brusterhaltende Operation möglich. Bei bösartigen Erkrankungen erfolgt die Therapie nach klaren onkologischen Leitlinien. Die Behandlung ist eingebettet in ein interdisziplinäres Therapiekonzept.

Bei welchen Indikationen findet der Eingriff statt?

Wie läuft die Vorbereitung auf den Eingriff ab?

Vor der Brustoperation werden alle bildgebenden und feingeweblichen Befunde sorgfältig ausgewertet. Der Fall wird in einer interdisziplinären Konferenz besprochen. Blutwerte und allgemeiner Gesundheitszustand werden überprüft. In einem ausführlichen Gespräch werden Operationsverfahren und mögliche Folgebehandlungen erläutert. Der Eingriff erfolgt nüchtern.

Wie ist der Ablauf des Eingriffs?

Die Brustoperation erfolgt in Vollnarkose. Je nach Befund wird eine brusterhaltende Operation oder eine vollständige Entfernung der Brust durchgeführt. Häufig wird eine sogenannte Wächterlymphknotenbiopsie durchgeführt, um die Ausbreitung der Erkrankung zu beurteilen. Das entfernte Gewebe wird feingeweblich untersucht. Nach sorgfältiger Blutstillung erfolgt der Wundverschluss.

Dauer

Die Brustoperation dauert in der Regel 1 bis 3 Stunden, abhängig vom Operationsumfang.

Narkose

Der Eingriff erfolgt in der Regel in Vollnarkose.

Drainagen

Nach der Operation werden häufig vorübergehend Drainagen eingelegt, um Wundflüssigkeit abzuleiten.

Hautfäden

Der Hautverschluss erfolgt mit Fäden oder Klammern; diese werden nach etwa 10 bis 14 Tagen entfernt oder lösen sich selbst auf.

Stationärer Aufenthalt

Der stationäre Aufenthalt beträgt meist etwa 2 bis 5 Tage, abhängig vom Umfang des Eingriffs.

Postoperativ

Nach der Brustoperation erfolgen Schmerztherapie, Wundkontrollen und Anleitung zur schonenden Armbewegung.

Verträglichkeit

Die Brustoperation ist ein standardisierter Eingriff mit in der Regel gutem Heilungsverlauf bei sorgfältiger Nachsorge.

Wie läuft die Nachsorge ab?

Die Wundheilung wird regelmäßig kontrolliert. Eine angeleitete Mobilisation des Arms beugt Bewegungseinschränkungen vor. Je nach Befund kann eine ergänzende Therapie wie Bestrahlung, Chemotherapie oder antihormonelle Behandlung notwendig sein. Die weitere Betreuung erfolgt in enger Abstimmung mit der Onkologie. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind langfristig wichtig.

Was sind die Risiken des Eingriffs?

Wie bei jeder Operation können Blutungen, Infektionen oder Wundheilungsstörungen auftreten. Nach Lymphknotenentfernung kann es zu Lymphschwellungen im Arm kommen. Sensibilitätsveränderungen im Operationsgebiet sind möglich. In seltenen Fällen sind Nachoperationen erforderlich. Das individuelle Risiko wird ausführlich besprochen.

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