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Gastroskopie (Magenspiegelung)

Leitender Chefarzt Gastroenterologie, Leiter der Endoskopie

Dr. Rabah Aiatt

Fax: +49 30 223 4211
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Leitende Oberärztin Gastroenterologie, Leiterin der Endoskopie (Funktionsdiagnostik)

Dr. Christina Seidel

Klarheit für Magen und Speiseröhre – präzise Diagnostik mit moderner Endoskopie

Die Ösophago-Gastro-Duodenoskopie (ÖGD), umgangssprachlich Magenspiegelung, ermöglicht eine direkte Betrachtung der oberen Verdauungsorgane. Mit einem dünnen, flexiblen Endoskop werden Schleimhautveränderungen zuverlässig erkannt. Bei Bedarf können während der Untersuchung Gewebeproben entnommen oder kleinere therapeutische Maßnahmen durchgeführt werden. Die Untersuchung ist kurz, in der Regel gut verträglich und liefert wichtige Informationen für die weitere Behandlung. Ziel ist eine schnelle und sichere Klärung Ihrer Beschwerden.

Bei welchen Indikationen findet der Eingriff statt?

Wie läuft die Vorbereitung auf den Eingriff ab?

Für eine sichere Durchführung müssen Sie in der Regel mindestens 6 Stunden vor der Untersuchung nüchtern bleiben, klare Flüssigkeiten sind bis wenige Stunden vorher erlaubt. Regelmäßig eingenommene Medikamente werden individuell besprochen, insbesondere blutverdünnende Präparate. Bitte informieren Sie uns über Vorerkrankungen, Allergien oder Zahnersatz. Vor der Untersuchung erfolgt ein Aufklärungsgespräch über Ablauf und mögliche Risiken. Wenn eine Sedierung geplant ist, organisieren Sie bitte eine Begleitperson für den Heimweg.

Wie ist der Ablauf des Eingriffs?

Die Untersuchung erfolgt meist im Liegen auf der linken Seite. Das flexible Endoskop wird über den Mund eingeführt und vorsichtig bis in den Zwölffingerdarm vorgeschoben. Die Schleimhaut wird systematisch betrachtet, bei Bedarf werden Gewebeproben schmerzfrei entnommen. Therapeutische Maßnahmen wie Blutstillung oder Polypenabtragung können direkt erfolgen. Auf Wunsch oder bei Bedarf erhalten Sie eine beruhigende Sedierung.

Dauer

Die eigentliche Untersuchung dauert meist etwa 5 bis 10 Minuten, mit Vorbereitung und Nachbeobachtung sollten Sie insgesamt etwa 1 bis 2 Stunden einplanen.

Narkose

Der Eingriff erfolgt in der Regel in Sedierung (Dämmerschlaf), kann aber auch ohne Narkose durchgeführt werden.

Drainagen

Eine Drainage ist nicht erforderlich.

Hautfäden

Nicht erforderlich, da kein äußerer Schnitt erfolgt.

Stationärer Aufenthalt

Die Untersuchung erfolgt häufig ambulant oder im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthalts.

Postoperativ

Nach der Untersuchung bleiben Sie bis zum vollständigen Wachwerden aus der Sedierung unter Beobachtung.

Verträglichkeit

Die Gastroskopie ist ein sehr gut etabliertes, risikoarmes und in der Regel gut verträgliches Verfahren.

Wie läuft die Nachsorge ab?

Nach einer Sedierung dürfen Sie am Untersuchungstag nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und keine wichtigen Entscheidungen treffen. Leichte Halsschmerzen oder ein Völlegefühl können vorübergehend auftreten. Essen und Trinken sind nach Abklingen der Rachenbetäubung wieder möglich. Die Ergebnisse werden mit Ihnen besprochen, feingewebliche Befunde liegen meist nach wenigen Tagen vor. Bei auffälligen Befunden erfolgt eine individuelle Therapieplanung.

Was sind die Risiken des Eingriffs?

Selten kann es zu Verletzungen der Schleimhaut, Blutungen oder Infektionen kommen. Sehr selten treten schwerwiegende Komplikationen wie eine Perforation der Organwand auf. Sedierungsmedikamente können Kreislauf- oder Atemreaktionen verursachen, weshalb eine kontinuierliche Überwachung erfolgt. Insgesamt ist das Risiko ernsthafter Komplikationen gering.

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