Neue Studie zur personalisierten Krebstherapie gestartet

Das Onkologische Zentrum des Klinikums beteiligt sich an einer neuen internationalen Studie zur individualisierten Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs. Die Studie untersucht, wie genetische Eigenschaften von Tumoren genutzt werden können, um Therapien gezielter auszuwählen und die Behandlung weiter zu verbessern.
Im Mittelpunkt steht die sogenannte molekulare Tumorprofilierung. Dabei wird das Tumorgewebe auf spezifische genetische Veränderungen untersucht. Diese Informationen können dabei helfen, die am besten geeignete Therapie für einzelne Patientinnen und Patienten auszuwählen, etwa durch den Einsatz zielgerichteter Medikamente oder moderner Immuntherapien.
„Die personalisierte Onkologie eröffnet neue Möglichkeiten in der Krebsbehandlung“, erklärt Prof. Dr. Anna Berger, Leiterin des Onkologischen Zentrums. „Durch die Analyse genetischer Veränderungen im Tumor können wir Therapien zunehmend individuell anpassen und so die Behandlung präziser gestalten.“
Die Studie wird gemeinsam mit mehreren universitären Krebszentren in Deutschland und Europa durchgeführt. Neben der Wirksamkeit neuer Therapiestrategien untersuchen die Forschenden auch, welche molekularen Marker besonders zuverlässig Hinweise auf das Ansprechen einer Behandlung geben.
Patientinnen und Patienten, die an der Studie teilnehmen, erhalten Zugang zu einer umfassenden molekularen Diagnostik sowie zu innovativen Therapiekonzepten, die im Rahmen der klinischen Forschung geprüft werden.
Interessierte Patientinnen und Patienten sowie behandelnde Ärztinnen und Ärzte können sich über die Teilnahmebedingungen informieren und für eine Studienteilnahme anmelden unter:
Studienanmeldung: Hier
Mit der Beteiligung an der Studie stärkt das Klinikum seine Rolle als regionaler Standort für moderne Krebsmedizin und klinische Forschung und trägt dazu bei, neue Erkenntnisse für die zukünftige Behandlung onkologischer Erkrankungen zu gewinnen.