Neue Kathetertherapie erweitert Behandlung von Herzrhythmusstörungen

Die Klinik für Kardiologie am Condat-Klinikum bietet ab sofort ein erweitertes Spektrum an kathetergestützten Verfahren zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen an. Mit der Einführung neuer Ablationstechnologien können bestimmte Herzrhythmusstörungen gezielter und schonender behandelt werden.
Bei vielen Formen von Herzrhythmusstörungen, etwa Vorhofflimmern oder bestimmten Tachykardien, kann eine sogenannte Katheterablation eingesetzt werden. Dabei werden über feine Katheter, die über die Blutgefäße zum Herzen geführt werden, gezielt kleine Bereiche des Herzgewebes behandelt, die für die Entstehung der Rhythmusstörung verantwortlich sind.
Die neuen Verfahren ermöglichen eine besonders präzise Darstellung der elektrischen Aktivität im Herzen. Mithilfe moderner dreidimensionaler Mapping-Systeme können die behandelnden Ärztinnen und Ärzte die betroffenen Areale genau lokalisieren und die Therapie individuell anpassen.
„Die Katheterablation hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Behandlungsoption bei Herzrhythmusstörungen entwickelt“, erklärt Prof. Dr. Stefan Krüger, Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Condat-Klinikum. „Mit den neuen Technologien können wir viele Patientinnen und Patienten effektiv behandeln und ihre Lebensqualität deutlich verbessern.“
Der Eingriff erfolgt in der Regel minimalinvasiv über einen Gefäßzugang in der Leiste. Für viele Betroffene bedeutet die Behandlung eine deutliche Reduktion von Beschwerden wie Herzrasen, Schwindel oder Belastungseinschränkungen.
Mit der Erweiterung des Therapieangebots stärkt das Condat-Klinikum seine kardiologische Versorgung und bietet Patientinnen und Patienten moderne diagnostische und therapeutische Möglichkeiten bei Herzrhythmusstörungen.