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Künstliche Intelligenz in der Medizin

Neue Forschungsgruppe gegründet
08.03.2026
ki medizin

Am Condat-Klinikum wurde eine neue Forschungsgruppe gegründet, die sich mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der medizinischen Diagnostik beschäftigt. Die Initiative entsteht in Zusammenarbeit mit universitären Forschungseinrichtungen und soll innovative Verfahren zur Analyse medizinischer Bilddaten entwickeln.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der automatisierten Auswertung radiologischer Bildgebung. Mithilfe moderner KI-Algorithmen können beispielsweise Veränderungen in Röntgen-, CT- oder MRT-Aufnahmen schneller erkannt und medizinische Befunde strukturiert aufbereitet werden. Die Systeme sollen Ärztinnen und Ärzte künftig dabei unterstützen, Diagnosen präziser und effizienter zu stellen.

„Künstliche Intelligenz kann die medizinische Diagnostik sinnvoll ergänzen“, erklärt Prof. Dr. Tobias Kramer, Leiter der Radiologie am Condat-Klinikum. „Unser Ziel ist es, digitale Werkzeuge zu entwickeln, die Ärztinnen und Ärzte im klinischen Alltag unterstützen, ohne die ärztliche Entscheidung zu ersetzen.“

In den kommenden Jahren wird die Forschungsgruppe verschiedene Projekte zur Bildanalyse, Datenintegration und klinischen Entscheidungsunterstützung durchführen. Dabei werden große Mengen anonymisierter Bilddaten ausgewertet, um KI-Modelle zu trainieren und ihre Leistungsfähigkeit zu prüfen.

Neben der radiologischen Diagnostik könnten die entwickelten Verfahren künftig auch in anderen medizinischen Bereichen eingesetzt werden, etwa in der Onkologie oder Kardiologie.

Mit der neuen Forschungsgruppe stärkt das Condat-Klinikum seine Rolle als Standort für medizinische Innovation und verbindet klinische Versorgung mit moderner Forschung im Bereich der digitalen Medizin.